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Schüsse vor Geheimdienst-Zentrale

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Vorfall in Moskau - Schüsse vor Geheimdienst-Zentrale

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In Moskau sollen Schüsse an der Zentrale des russischen Innlandsgeheimdienstes gefallen sein. Es soll Tote und Verletzte geben.

Menschen gehen am FSB-Gebäude in Moskau vorbei. Symbolbild
Menschen gehen am FSB-Gebäude in Moskau vorbei. Symbolbild
Quelle: Pavel Golovkin/AP/dpa

An der Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau hat ein Unbekannter mit einer Kalaschnikow-Maschinenpistole auf Menschen geschossen. Der FSB bestätigte den Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter getötet worden sei. Das meldete die russische Agentur Interfax unter Berufung auf den Pressedienst des Geheimdienstes. Der Täter sei "neutralisiert" worden, hieß es. In der Regel bedeutet dies, dass der Angreifer tot ist. Seine Identität werde noch ermittelt, hieß es. Zwei FSB-Mitarbeiter seien schwer verletzt worden, hatte das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Insgesamt wurden demnach fünf Menschen verletzt.

Verfahren eingeleitet

Das zentrale Ermittlungskomitee in Moskau leitete ein Strafverfahren wegen Angriffs auf Angehörige der Sicherheitsorgane ein. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Tass, dass der russische Präsident Wladimir Putin über den Vorfall informiert worden sei. Putin war demnach bei einem Konzert im Kreml, um den Tag des Mitarbeiters der staatlichen Sicherheitsorgane zu feiern. Dabei lobte er, dass seit Jahresbeginn 33 Terroranschläge in Russland verhindert worden seien.

Zuvor hatte Putin bei einer großen Pressekonferenz in Moskau gesagt, dass die Terroranschläge der Vergangenheit zu seinen schlimmsten Erinnerungen zählten - seit er vor 20 Jahren an die Macht kam.

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In Moskau sind Schüsse an der Zentrale des russischen Innlandsgeheimdienstes gefallen. Es soll mindestens einen Toten und Verletzte geben. Der FSB soll den Täter getötet haben.

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