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Vorstoß für Down-Syndrom-Test - Ärzte plädieren für Kassenleistung

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Ein Bundesausschuss wagt einen Vorstoß in der Pränataldiagnostik. Dieser formuliert die Forderung nach Down-Syndrom-Bluttests auf Kosten der Krankenkassen.

Über Bluttests kann eine Trisomie 21 erkannt werden. Archivbild
Über Bluttests kann eine Trisomie 21 erkannt werden. Archivbild
Quelle: Tobias Kleinschmidt/dpa

Bei Risikoschwangerschaften könnten Ungeborene künftig auf Kosten der Krankenkassen per Bluttest auf Down-Syndrom untersucht werden. Der Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken leitete ein Verfahren ein. Dabei sollen unter anderem wissenschaftliche Fachgesellschaften, die Bundesärztekammer und der Deutsche Ethikrat Stellung beziehen.

Bislang müssen Schwangere den rund 130 Euro teuren Bluttest meist selbst zahlen. Voraussichtlich im Spätsommer soll eine Entscheidung fallen.

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