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Wolke nach Ausbruch des Kilauea - Neun Kilometer Asche über Big Island

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Nach dem neuen Ausbruch des Vulkans Kilauea sind die Bewohner der Insel Big Island noch glimpflich davon gekommen. Die riesige Aschewolke konzentriert auf die Gipfel-Umgebung.

Aschewolke des Vulkans Kilauea auf Hawaii
Nach dem Ausbruch des Vulkans Kilauea auf Hawaii zieht eine Aschewolke über den Gipfel.
Quelle: reuters

Der befürchtete Ascheregen über dem Vulkan Kilauea war geringer als erwartet. Darauf deuteten Regen und schwache Winde hin, teilte die US-Erdbebenwarte mit. Stunden zuvor war ein Krater nahe des Gipfels explodiert - eine Aschewolke von über 9.000 Metern Höhe stieg in den Himmel auf. Laut Behörden zieht sie in Richtung Nordosten. Die Alarmstufe Rot wurde aufrechterhalten, Flugverkehr war in der Gegend verboten.

Bewohner von Big Island waren nach der Explosion aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Die Behörden warnten zudem vor weiteren explosionsartigen Ausbrüchen, wodurch es zu noch heftigerem Ascheregen kommen könnte. Der Kilauea war am 3. Mai wieder aktiv geworden - bislang wurden rund 40 Privathäuser und andere Gebäude durch die glühenden Lavamassen zerstört. Hunderte Menschen hatten ihre Häuser verlassen müssen.

Warnung vor weiteren Ausbrüchen

Michelle Coombs vom Institut Hawaiian Volcano Observatory sprach nach dem Ausbruch von einem leichten Ascheniederschlag. Leichter Regen in dem Gebiet sorgte dafür, dass die Asche sich nicht weit über das Kratergebiet hinweg ins Umland ausbreite. Die Lage sei aber weiter "sehr dynamisch", sagte Coombs. Dies sei der bisher größte Ausbruch in den letzten Wochen gewesen. Die Geologen warnten davor, dass der Vulkan zusammen mit Asche und Gasen größere Felsbrocken ausspucken könnte.

Anwohner wurden angewiesen, sich vor dem Ascheniederschlag zu schützen und in ihren Häusern zu bleiben. In einer Ortschaft blieben mehrere Schulen geschlossen. Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Nach einer Serie von Erdbeben und Eruptionen des Vulkans Kilauea seit Ende April hatten Lavaströme Dutzende Gebäude zerstört, davon viele Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt.

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