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Jahresbilanz - VW-Vorstände verdienen weniger

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Die Mitglieder des Volkswagen-Konzernvorstands kassieren für 2016 weniger Gehalt als  2015. Insgesamt summieren sich die Bezüge auf rund 39,5 Millionen Euro. Bei der Jahresbilanz in Wolfsburg wurde vor allem die Gewinnschwäche bei der Kernmarke deutlich.

"Die finanziellen Folgen sind noch nicht ausgestanden. Bei den technischen Innovationen schaut die Konzernspitze optimistisch nach vorne", berichtet ZDF-Reporter Peter Kunz aus Wolfsburg.

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Zum Start des großangelegten Umbau- und Sparprogramms "Zukunftspakt" kämpft die Kernmarke von Volkswagen weiter mit ihrer Gewinnschwäche. Auch ohne Betrachtung der Folgen der Diesel-Affäre und anderer Sondereinflüsse ging das Ergebnis 2016 im laufenden Geschäft um 11,1 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz mit den Autos mit dem VW-Emblem rund um Golf, Passat und Tiguan schrumpfte leicht um 0,6 Prozent auf 105,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Wolfsburg berichtete.

Kosten sollen sinken

Die Vorstandsriege um Konzernchef Matthias Müller verdiente etwas weniger: Ihre Gesamtvergütung nahm von mehr als 63 Millionen Euro (2015) auf zuletzt rund 39,5 Millionen Euro ab. Mit dem "Zukunftspakt" will VW seine Hauptmarke rentabler machen, die jährlichen Kosten sollen bis 2020 um rund 3,7 Milliarden Euro sinken. Vorgesehen sind in den nächsten Jahren auch Jobkürzungen. Die Zahlen des Gesamtkonzerns sind bereits seit Ende Februar bekannt. Der Umsatz der VW-Gruppe stieg um knapp 2 Prozent auf 217,3 Milliarden Euro, unterm Strich betrug der Gewinn 5,1 Milliarden Euro - nach einem Milliardenverlust ein Jahr zuvor.

Beim Absatz wurde der Rivale Toyota überholt, 10,39 Millionen Verkäufe bedeuteten Rang 1. Spitzenverdiener unter den neun obersten VW-Führungskräften war das inzwischen ausgeschiedene Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt mit einer Gesamtsumme von 10,05 Millionen Euro - bei ihr stammt ein Großteil aber aus einer Abfindung nach dem Verlassen des Unternehmens im Januar. Auf Platz zwei folgt Vorstandschef Matthias Müller, der etwa 7,25 Millionen Euro einstrich. Personalchef Karlheinz Blessing kam an dritter Stelle auf rund 3,33 Millionen Euro. Der Konzern hatte erst kürzlich sein System zur Bestimmung der Gehälter für Vorstände und Aufsichtsräte reformiert - nach langer Kritik an der Höhe der Bezüge.

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