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Gewalt in den USA - 145 Konzernchefs für schärferes Waffenrecht

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Die US-Demokraten kämpfen für ein schärferes Waffenrecht. Das Repräsentantenhaus hat einen Gesetzesentwurf bereits beschlossen. Nun wollen Wirtschaftsvertreter, dass Taten folgen.

Pistolen liegen in einem Waffenladen. Symbolbild
Pistolen liegen in einem Waffenladen. Symbolbild
Quelle: Erik S. Lesser/epa/dpa

Bei ihrer Forderung nach einem schärferen Waffenrecht in den USA erhalten die Demokraten Unterstützung aus der Wirtschaft: 145 Konzernchefs riefen den US-Senat in einem von der "New York Times" veröffentlichten Brief auf, einen bereits beschlossenen Gesetzesentwurf zu verabschieden.

Damit sollen Privatverkäufe von Waffen, bei denen es keine Hintergrundprüfung des Käufers gibt, verboten werden. "Waffengewalt in Amerika ist nicht unausweichlich; sie ist vermeidbar", heißt es in dem Schreiben.

Waffengewalt "ist vermeidbar"

In dem Schreiben heißt es: "Waffengewalt in Amerika ist nicht unausweichlich; sie ist vermeidbar. Es gibt Schritte, die der Kongress unternehmen kann und muss, um Waffengewalt zu verhindern und zu reduzieren." Es sei nicht hinnehmbar, in dieser Krise untätig zu bleiben.

Der von den Republikanern von US-Präsident Donald Trump dominierte Senat müsse dem Beispiel des Repräsentantenhauses folgen.
Letzteres kontrollieren die Demokraten. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Geschäftsführer von Airbnb, Uber und Yelp.

Pelosi wirft Republikaner McConnell "Verzögerungstaktik" vor

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, will die Kammer erst über den Gesetzesentwurf abstimmen lassen, wenn Trump Position zu dem Entwurf bezogen hat. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, warf McConnell vor, mit seiner Verzögerungstaktik Menschenleben zu gefährden. Wäre das Gesetz bereits in Kraft getreten, hätten zahlreiche Leben gerettet werden können, sagte sie am Donnerstag in Washington.

Ende vergangenen Monats hatte ein vorbestrafter Schütze in Odessa im US-Bundesstaat Texas scheinbar wahllos das Feuer eröffnet und sieben Menschen getötet. Anfang August hatten zwei Schützen in El Paso (Texas) und in Dayton (Ohio) mit Sturmgewehren Blutbäder angerichtet - insgesamt wurden dabei 31 Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Die Gewaltverbrechen führten zu erneuten Debatten über das Waffenrecht in den USA und dessen Reform.

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