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Sachsens AfD-Liste unvollständig

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Wahlausschuss zur Landtagswahl - Sachsens AfD-Liste unvollständig

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Mit 61 Kandidaten wollte die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen antreten. Jetzt hat der Wahlausschuss anders entschieden. Der AfD-Spitzenkandidat wittert "Komplott".

Eine AfD-Fahne liegt auf einem Stuhl. Archivbild
Eine AfD-Fahne liegt auf einem Stuhl. Archivbild
Quelle: Peter Steffen/dpa

Sachsens AfD kann nur mit 18 statt wie geplant 61 Kandidaten zur Landtagswahl am 1. September antreten. Der Landeswahlausschuss bestätigte nur die ersten Plätze der Liste, wie eine Sprecherin sagte. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist die restliche Liste ungültig, da ihre Aufstellung nicht in einer einheitlichen Versammlung erfolgte.

Die AfD hatte bei einem ersten Listenparteitag Anfang Februar nur die Bewerber für die ersten 18 Plätze gewählt und im März die weiteren Kandidaten bestimmt.

AfD-Spitzenkandidat kündigt Klage an

AfD-Spitzenkandidat Jörg Urban wittert einen "Komplott" und kündigte bei Twitter an, dass die Partei gegen die Entscheidung des Landeswahlausschuss in Sachsen klagen werde.

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Der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe), seine Partei wolle den Verlust an Listenplätzen durch Direktmandate ausgleichen. Die AfD werde "ganz gewiss versuchen, so viele Direktmandate zu erlangen, dass wir mit der Auffüllung durch die akzeptierte Liste in voller Stärke in den Landtag einziehen".

AfD scheitert an Formalia

Spott kam von den sächsischen Grünen. "Die AfD behauptet in der Lage zu sein, in diesem Land Verantwortung zu übernehmen, scheitert aber schon an einfachsten wahlrechtlichen Formalia", erklärte Landesvorstandssprecher Norman Volger.

Der Landesgeschäftsführer der sächsischen Linken, Thomas Dudzak, erklärte, der Wahlausschuss habe die Angelegenheit "sehr intensiv abgewogen", wie mit der "unzureichenden Wahlvorbereitung der AfD" umgegangen werden solle. "Alle Erklärungen, alle Opfermythen sind daher von Grund auf als falsch zurückzuweisen."

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