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Präsidentschaftswahl in Türkei - Fünf gegen Erdogan

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Die türkische Opposition schickt bei der Präsidentschaftswahl am 24. Juni fünf Kandidaten ins Rennen gegen Erdogan. Ihr war es nicht gelungen, sich auf einen Kandidaten zu einigen.

Recep Tayyip Erdogan (Archivbild)
Recep Tayyip Erdogan (Archivbild)
Quelle: imago

Der ebenso charismatische wie umstrittene islamisch-konservativen Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan regiert die Türkei seit 15 Jahren. 2003 wurde er erstmals zum Regierungschef gewählt, 2014 übernahm er dann das Präsidentenamt. Unter der Regierung seiner islamisch-konservativen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) hat das Land einen beispiellosen Wirtschaftsboom erlebt, doch hat der 64-Jährige die türkische Gesellschaft mit seinem zunehmend autoritären und repressiven Kurs tief gespalten.

Erdogan will absolute Mehrheit im ersten Wahlgang

Für die Wahl ist Erdogan ein Bündnis mit der ultrarechten Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) des 70-jährigen Devlet Bahceli eingegangen, mit dem er seit dem Putschversuch von Juli 2016 kooperiert. Das Wahlbündnis soll der durch die Abspaltung der IYI-Partei geschwächten MHP den Einzug ins Parlament erlauben und Erdogan eine absolute Mehrheit in der ersten Runde der Präsidentenwahl sichern.

Sollte Erdogan in der ersten Wahlrunde keine absolute Mehrheit erhalten, könnte sich die uneinige Opposition in der Stichwahl aber noch hinter dem stärksten Gegenkandidaten zusammenschließen. Hier ein Überblick über die Kandidaten.

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