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Warnstreiks bei Bahn - Streik verursacht bundesweites Chaos

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Offiziell ist der EVG-Streik beendet. Trotzdem herrscht Chaos. Die Bahn will seit 9 Uhr wieder fahren. Doch der Fernverkehr ist aus dem Takt und im Regionalverkehr geht oft nichts.

Die Deutsche Bahn hat bundesweit ihren Fernverkehr eingestellt. Grund dafür ist ein Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG. Der Warnstreik soll bis 9 Uhr gehen.

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Die Deutsche Bahn hat bundesweit massive Probleme wegen des Warnstreiks - sowohl im Fernverkehr als auch im Regionalverkehr. Der Fernverkehr wurde bis 9 Uhr eingestellt - dem offiziell angekündigten Ende des Ausstands, erklärte das Unternehmen. Darüber hinaus werde es aber während des gesamten Tages zu massiven Einschränkungen im bundesweiten Fernverkehr kommen.

In verschiedenen Bundesländern war zudem der Regionalverkehr von den Streiks betroffen. "Kein Zugverkehr in Bayern", teilte die Bahn am frühen Morgen mit. Auch im Südwesten kam es zu starken Einschränkungen. Betroffen seien der Knoten Mannheim und der Bereich Karlsruhe sowie das Stellwerk in Neustadt an der Weinstraße. In NRW gebe es flächendeckend Probleme. In Berlin ist der S-Bahn-Verkehr eingeschränkt. Weitere Regionen würden voraussichtlich noch hinzukommen. Die EVG hatte ihre Mitglieder in ganz Deutschland zu dem Ausstand aufgerufen.

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Was können Reisende tun?

Die Bahn empfiehlt Reisenden auf ihrer Homepage, sich unmittelbar vor Reiseantritt über die aktuelle Verbindung zu informieren. Aktuelle Informationen zu den Reiseverbindungen gibt es auf der Website der Bahn und in der Bahn-App. Für Reisende mit Flexpreis- und Sparpreistickets mit Gültigkeit am Montag werde die Tages- und Zugbindung aufgehoben. Die Tickets könnten auch am Dienstag genutzt werden.

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Wer ganz von seiner Reise zurücktreten möchte, kann das ebenfalls tun. Auf der Website der Deutschen Bahn bietet das Unternehmen ein entsprechendes Erstattungsformular für online gebuchte Fahrten an. Fahrkarten, die in einem Reisezentrum der Deutschen Bahn, am Automaten oder in einer DB Agentur gekauft wurden, können nur im Reisezentrum oder einer Agentur erstattet werden.

Worum geht es im Tarifstreit?

Die Gewerkschaft hatte ihre Mitglieder in ganz Deutschland zum Ausstand aufgerufen. Der Grund des Warnstreiks: Die Gewerkschaft will damit im Tarifkonflikt mit der Bahn ihre Forderungen durchsetzen. Am Samstag hatte die EVG die Tarifverhandlungen für rund 160.000 Beschäftigte abgebrochen. Bei der Lohnerhöhung war der Konzern der Gewerkschaft aus deren Sicht nicht weit genug entgegengekommen.

Die Gewerkschaft fordert 7,5 Prozent mehr Geld. Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben ein "7-Prozent-Paket" vorgelegt. Dazu gehören nach Bahn-Angaben eine Entgelt-Erhöhung von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe sollte den Mitarbeitern erneut die Möglichkeit eröffnet werden, mehr Freizeit zu wählen. Dies sollte nach Darstellung der EVG aber erst ab Anfang 2021 möglich sein.

Für die erste Erhöhungsstufe zum 1. März 2019 bot die Bahn nach Angaben der EVG 2,5 Prozent an, die EVG pochte auf 3,5 Prozent. Die EVG wollte auch eine Vertragslaufzeit von 29 Monaten nicht akzeptieren. Sie forderte 24 Monate. Von Donnerstag bis Samstag hatte die Bahn separat auch mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) über neue Tarifverträge verhandelt. Mit der GDL vertagte die Bahn die Verhandlungen auf diesen Dienstag. An die EVG-Führung appellierte das Unternehmen, bereits am Montagnachmittag wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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