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Simbabwe droht Hungerkrise

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Warnung der UN - Simbabwe droht Hungerkrise

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Misswirtschaft und Dürre haben Simbabwe stark zugesetzt. Einem großen Teil der Bevölkerung droht eine Hungerkrise. Die Lage verschärft sich.

Ein Vogel in einer ausgetrockneten Wasserstelle. Symbolbild
Ein Vogel in einer ausgetrockneten Wasserstelle. Symbolbild
Quelle: Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa

Im afrikanischen Krisenstaat Simbabwe spitzt sich die Versorgungslage wegen Dürre und Jahrzehnte langer Misswirtschaft unter dem im September gestorbenen Langzeitherrscher Robert Mugabe zu. Dem Land drohe die schlimmste Hungerkrise seit zehn Jahren, warnte Niels Balzer, der zuständige Direktor des Welternährungsprogramms (WFP).

Das WFP hatte zunächst geplant, 4,1 Millionen Menschen vor allem auf dem Land mit Nahrungsmitteln aus dem Ausland zu versorgen. Seitdem hat sich die Hungerkrise aber verschärft.

Landesweit sei etwa Mais nur noch auf der Hälfte der Märkte verfügbar - und dann angesichts der hohen Inflation zu oft unerschwinglichen Preisen. Um nun aber rund acht Millionen Menschen zu versorgen, benötige das WFP allein in der ersten Jahreshälfte 2020 dringend 200 Millionen Dollar an Hilfsgeldern, um die Bewohner Simbabwes vor Hunger zu bewahren.

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