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Warnung vor "Panikmache" - Maas mahnt in Migrationsdebatte

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Der geplante Migrationspakt der UN erhitzt auch in Deutschland die Gemüter. Außenminister Maas warnt vor Panikmache.

Heiko Maas will die Debatte beruhigen. Archivbild
Heiko Maas will die Debatte beruhigen. Archivbild
Quelle: Wolfgang Kumm/dpa

In der Diskussion über den UN-Migrationspakt hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) vor "Panikmache" gewarnt. "In dieser aufgeheizten Debatte muss man auch mal ganz ehrlich sagen: Die unmittelbaren Folgen werden überschaubar sein", sagte Maas der "Saarbrücker Zeitung".

Durch den Pakt müssten zahlreiche Länder ihre Standards im Umgang mit Flüchtlingen anheben. In der Folge werde "der Migrationsdruck auf Deutschland langfristig gesehen spürbar nachlassen", sagte der SPD-Minister.

Den Vorwurf, der Pakt öffne der Migration die Tür, wies Maas zurück: "Das ist pure Panikmache." Die Entscheidung, wer unter welchen Voraussetzungen als Migrant in ein anderes Land kommen könne, "wird nicht vom Migrationspakt getroffen, sondern von jedem einzelnen Staat selbst". Auf die Frage, ob er garantieren könne, dass durch den Pakt keine neuen Aufnahmegründe entstünden, antwortete Maas mit "Ja."

Alles zum UN-Migrationspakt - ein Überblick:

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