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Einmal "Game of Thrones" zum Mitreden

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Start der letzten Staffel - Einmal "Game of Thrones" zum Mitreden

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Am Montag startet die letzte Staffel "Game of Thrones". Weltweit fiebern Fans den finalen Folgen entgegen. Aber worum geht's? Wir liefern einen Überblick - und Alternativen.

Kit Harington als Jon Schnee und Emilia Clarke als Daenerys Targaryen
Kit Harington als Jon Schnee und Emilia Clarke als Daenerys Targaryen.
Quelle: dpa

Bevor wir einsteigen, eine Spoilerwarnung: Wer "Game of Thrones" noch schauen will, sollte diesen Text nicht lesen. Wir schreiben über wichtige Informationen und zentrale Handlungen. Das Schauen der Serie wäre dadurch beeinträchtigt, die Spannung in vielen Momenten genommen.

Wer dagegen einfach nur mitreden will oder vor der letzten Staffel eine kleine Auffrischung braucht, kann bedenkenlos weiterlesen. Denn: "Game of Thrones" gilt als eine der aufwendigsten und vielschichtigsten Serien der TV-Geschichte - und begeistert damit weltweit Millionen Menschen. Die Plots sind kompliziert, die Charaktere zahlreich, die Wendungen verstörend. Am Sonntag startet die finale Staffel der Fantasy-Sage in den USA, am Montag - um 3 Uhr morgens - dann auch in Deutschland. Und darum geht's:

Warum die Serie "Game of Thrones" heißt

Es geht um den eisernen Thron. Der steht in der Hauptstadt Königsmund. Wer darauf Platz nimmt, hat theoretisch die Macht über die sieben Königslande auf dem Kontinent Westeros. Aber er lebt auch stets gefährlich. Vor dem Start der Serie erwischt es bereits den "irren König" aus dem Haus Targaryen. Seinen Nachfolger, Rebell Robert Baratheon, rafft es nach einer Wildschweinjagd dahin - mit gütiger Hilfe seiner Frau Cersei. Deren Söhne Joffrey und Tommen folgen ihrem Vater. Der eine wird in Staffel 4 vergiftet, der andere springt in Staffel 6 aus dem Fenster in den Tod. Deshalb hat ihre umtriebige Mutter Cersei jetzt die Krone auf. Ihr Motto:"«Wenn du das Spiel der Throne spielst, gewinnst du oder stirbst du."

Die verbliebenen Thronanwärter

Sie sind im Laufe der Serie deutlich weniger geworden. Neben der herzlosen Cersei Lennister beansprucht Daenerys Targaryen die Macht für sich. Das einzig noch lebende Kind des "irren Königs" hat durchaus ein Anrecht auf den Thron. Und weitere Argumente: Eine riesige Armee etwa und zwei ausgewachsene Drachen.
Aber auch der König des Nordens, Jon Schnee, hat gute Gründe, den Thron besteigen zu wollen. Auch wenn er davon noch gar nichts weiß.  

Komplizierte Beziehungen

Inzest, Eunuchen, Bordellbesuche: "Game of Thrones" ist für seine freizügigen Sexszenen und ungewöhnlichen Liebschaften bekannt, etwa zwischen Königin Cersei und ihrem Bruder Jaime. Jon Schnee und die Drachenmutter Daenerys haben ihre Liebe in der siebten Staffel entdeckt, eigentlich ist sie aber seine Tante - ohne es zu wissen.
Denn Jon ist der Sohn von Daenerys älterem, schon verstorbenen Bruder Rhaegar Targaryen und somit rechtmäßiger Thronerbe. Seine wahre Herkunft kennt aber zu diesem Zeitpunkt kaum jemand in der Serie.

Die überraschendsten Todesfälle

Bei "GoT" kann es jederzeit jeden treffen, was für viele den Reiz ausmacht. Bewusst geworden ist das den Fans gegen Ende der ersten Staffel. Da wird der Charakter, der bis dahin im Mittelpunkt der Serie steht, kurzerhand geköpft: Eddard Stark, König des Nordens und Oberhaupt der Familie Stark. Die wird in der dritten Staffel weiter dezimiert. Mutter Catelyn und ihr ältester Sohn Robb werden auf der "Roten Hochzeit" völlig überraschend hintergangen und ermordet - für viele Fans der Schockmoment der gesamten Serie. Auf Hochzeiten gibt es ohnehin nicht viel zu feiern. Nur wenige Folgen später trifft es den damaligen König und Bösewicht Joffrey auf seinem Hochzeitsfest. Er trinkt Wein aus seinem Kelch, hustet und bricht tot zusammen. Viele Fans vor dem Bildschirm jubeln.

Szene aus Game of Thrones
Der Schockmoment der ersten Staffel: König Joffrey lässt Eddard Stark hinrichten.
Quelle: ap

Die Rache der Starks

Die Familie Stark, mit der wohl die meisten Fans sympathisieren, ist zwar keine Großfamilie mehr, einige von ihnen leben aber noch. Die älteste Tochter Sansa ist wohl der Charakter, der am meisten leiden muss. Sie sieht mit an, wie ihr Vater seinen Kopf verliert, wird missbraucht und misshandelt. Und sinnt jetzt auf Rache an Königin Cersei: So wie ihre kleine Schwester Arya, die mittlerweile eine Profi-Killerin ist und ihre persönliche Todesliste abarbeitet. Der dritte noch lebende Stark ist Bruder Bran. Der hat die seltene Fähigkeit, in die Vergangenheit schauen zu können. So weiß er über die wahre Herkunft Jon Schnees Bescheid und könnte damit noch eine wichtige Rolle im großen Finale spielen.

Der Winter naht

Und mit ihm marschiert die "Armee der Toten" Richtung Süden, angeführt vom angsteinflößenden Nachtkönig. Der will ganz Westeros auslöschen - auch wenn niemand weiß, warum. Auf jeden Fall reißt die Armee, auch mithilfe eines untoten Drachens, die riesige Mauer ein, die Westeros schützen soll. In der finalen Staffel geht es nicht nur darum, wer auf dem Eisernen Thron landet. Sondern auch darum, ob die Weißen Wanderer besiegt werden können. Die Fans erwartet den Machern zufolge die größte Schlacht der TV-Geschichte.

Wer die besten Überlebenschancen hat

Daenerys Targaryen wird die tödliche Welt von "Game of Thrones" überleben. Davon gehen zumindest Informatik-Studenten der Technischen Universität (TU) München aus - sie haben einen Algorithmus entwickelt, um Todesfälle in der Kultserie vorherzusagen. Der Drachenlady räumen sie eine 99-prozentige Überlebenschance ein. Für die rechte Hand des Königs, Tyrion Lennister, stehen die Chancen mit 97 Prozent ganz gut. Und auch für Jon Schnee sieht es nicht schlecht aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass er draufgehen wird, liegt dem Algorithmus zufolge nur bei 12 Prozent.

Vier Alternativen zu "Game of Thrones"

Wer einfach keine Lust auf "Game of Thrones" hat - hier sind vier Serien-Alternativen auf der ZDF Mediathek:

Die Links bringen Sie jeweils zur ersten Folge der Serien. Das "Parfum" hat eine Altersbeschränkung. Sie können die Serie daher nur von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens schauen - oder Sie verifizieren als Nutzer eines kostenlosens "Mein ZDF"-Kontos Ihr Alter. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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