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Wegen Abgas-Affäre - Erneut Razzien an Audi-Standorten

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Wer hat Schummelsoftware in Audi-Diesel-Autos einbauen lassen? Zum zweiten Mal wird unter anderem die Konzernzentrale in Ingolstadt durchsucht.

Staatsanwälte haben erneut die Audi-Zentrale in Ingolstadt und Büros im Werk Neckarsulm durchsucht. Nach den bisherigen Ermittlungen wegen Abgasmanipulationen in den USA rückten jetzt auch die in Europa verkauften Autos mit Sechszylinder-Dieselmotoren in den Fokus, teilte die Münchner Staatsanwaltschaft mit.

Der Kreis der Beschuldigten umfasse inzwischen 14 Menschen. Audi wird verdächtigt, in den USA und Europa ab 2009 mindestens 210.000 Dieselautos mit Schummelsoftware verkauft zu haben.

Durchsuchung bei Audi in Ingolstadt.
Durchsuchung bei Audi in Ingolstadt. Quelle: Stefan Puchner/dpa

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