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"Stoppt Ende Gelände"-Foto - Verfahren gegen Bereitschaftspolizisten

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Weil sie laut der Polizei Brandenburg gegen ihre Neutralitätspflicht verstoßen haben, wurden neun Polizisten von einem Einsatz abgezogen. Nun erwartet sie ein Verfahren.

Polizeieinsatz in Jänschwalde (Archiv).
Polizeieinsatz in Jänschwalde (Archiv).
Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen eines Fotos von Polizisten vor dem Spruch "Stoppt Ende Gelände" hat die Polizei Brandenburg Disziplinarverfahren gegen neun Beamte eingeleitet. Das sagte ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums.

Die neun Bereitschaftspolizisten hatten vor den Klimaprotesten in der Lausitz in Uniform vor dem Spruch an einer Wand posiert. Sie waren deshalb von dem Großeinsatz abgezogen worden. "Ende Gelände" ist eine Gruppe von Anti-Kohle-Aktivisten. Das Foto wurde in Netzwerken verbreitet.

Nach Angaben des Polizeisprechers Torsten Herbst sollten die Polizisten den Spruch "Stoppt Ende Gelände" und ein Krebs-Symbol übermalen. Es ist dem Stadtwappen von Cottbus entlehnt und wird auch von Rechtsextremen in der Lausitz benutzt.

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