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Wegen heftiger Proteste - Maas rät von Hongkong-Flügen ab

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Die Gewalt auf den Straßen von Hongkong sei für Bundesaußenminister Heiko Maas "in weiten Teilen nicht nachvollziehbar". Daher hat er einen Rat an Reisende.

Bundesaußenminister Maas rät von Hongkong-Flügen ab.
Bundesaußenminister Maas rät von Hongkong-Flügen ab.
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Angesichts der Zuspitzung der Lage in Hongkong hat Außenminister Heiko Maas Bundesbürgern empfohlen, geplante Reisen dorthin gegebenenfalls zu verschieben. "Ich glaube, dass man den Menschen durchaus sagen kann, wenn sie Hongkong-Reisen planen, diese möglicherweise etwas aufzuschieben, um abzuwarten, wie sich die Dinge dort entwickeln", sagte er.

In der einstigen britischen Kronkolonie Hongkong kommt es immer wieder zu massiven Protesten, die regelmäßig mit Ausschreitungen enden.

Auslöser der Demonstrationen war ein - inzwischen auf Eis gelegter - Gesetzentwurf der Regierung zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China. In den letzten Tagen hat sich die Lage dramatisch zugespitzt. Die chinesische Führung vergleicht die Demonstranten inzwischen mit Terroristen. "Wir beobachten das sehr besorgt", sagt Maas zu der Lage. Nach seinen Angaben leben mindestens 1.000 deutsche Staatsbürger in Hongkong.

Der Außenminister betonte, dass beide Seiten dazu beitragen könnten, dass die Dinge nicht weiter eskalieren. Man sei zwar gegen Gewalt von Demonstranten. "Wir glauben aber, dass die Demonstranten ihre legitimen Interessen und Rechte wahrnehmen."

Weitere Hintergründe und einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier:

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