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Wegen Terrorvorwürfen - Viele Festnahmen in der Türkei

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In der Türkei gibt es eine neue Verhaftungswelle. Die jüngste Aktion richtet sich gegen angebliche Anhänger der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK).

Eine Straße in der Stadt Diyarbakir.
Eine Straße in der Stadt Diyarbakir.
Quelle: Sedat Suna/EPA/dpa

Die türkische Polizei hat bei einer Razzia gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) 90 mutmaßliche Anhänger der Rebellengruppe festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft in Diyarbakir mitteilte, wurden Haftbefehle gegen insgesamt 151 Verdächtige ausgestellt.

Die Festnahmen seien in der informellen Kurdenhauptstadt Diyarbakir und acht anderen Städten erfolgt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bei den Durchsuchungen von mehr als 180 Adressen zahlreiche Dokumente beschlagnahmt.

Dutzende Festnahmen auch am Wochenende

Die PKK kämpft seit 1984 mit Gewalt gegen den türkischen Staat und wird in der Türkei wie auch in der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Seit dem Zusammenbruch einer zweijährigen Waffenruhe im Sommer 2015 wurden in dem Konflikt mehr als 4.300 Menschen getötet.

Am vergangenen Donnerstag starben bei einem Anschlag auf ein Militärfahrzeug im Südosten der Türkei acht türkische Soldaten. Die Behörden machten die kurdische Guerilla auch für dieses Attentat verantwortlich und nahmen am Wochenende fast 140 mutmaßliche PKK-Anhänger fest. Fast täglich melden die Medien Razzien und Angriffe der Armee auf die Stellungen der Rebellengruppe im türkischen Südosten und im Nordirak.

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