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900.000 Syrer auf der Flucht

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Welthungerhilfe schlägt Alarm - 900.000 Syrer auf der Flucht

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Im Nordwesten von Syrien fliehen fast eine Million Menschen vor Kämpfen und Gewalt. Die Welthungerhilfe spricht von der bislang schlimmsten Flüchtlingskrise in dem Land.

Kinder füllen Kannen in einer Notunterkunft in Syrien. Archivbild
Kälte verschlimmert die Lage in Syrien.
Quelle: Anas Alkharboutli/dpa

Syrien erlebt laut Welthungerhilfe die schlimmste Flüchtlingskrise seit Ausbruch des Bürgerkriegs vor fast neun Jahren. Im Nordwesten des Landes flohen nach UN-Angaben seit Anfang Dezember rund 900.000 Syrer vor den heranrückenden Regierungstruppen und Gewalt.

"Die Menschen müssen in ein relativ kleines Gebiet fliehen", sagte Dirk Hegmanns, Regionaldirektor der Welthungerhilfe. "Es ist total überlaufen." Die winterlichen Temperaturen verschlimmerten die ohnehin schon katastrophale Lage.

Regierungstruppen hatten im vergangenen Jahr eine Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib begonnen. Trotz einer Waffenruhe setzten sie die Angriffe in den vergangenen Wochen fort und konnten größere Gebiete einnehmen.

Syrien und sein Verbündeter Russland argumentieren, sie bekämpften in der Region Terroristen. Allerdings kämpfen dort auch gemäßigtere Rebellen.

Kinder, Frauen und Männer in Fahrzeugen sind mit Ihren Habseligkeiten auf der Flucht, aufgenommen am 18.02.2020 in Afrin, Syrien

Überfüllte Lager, Hunger, Kälte -
Syrien erlebt "schlimmste Flüchtlingskrise"
 

900.000 Syrer haben sich seit Dezember auf die Flucht begeben. Die Welthungerhilfe warnt: Das Land erlebe gerade die schlimmste Flüchtlingskrise seit Ausbruch des Bürgerkriegs.

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