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Immer noch nicht entschärft - Weltkriegsbombe hält Dresden in Atem

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Eine Weltkriegsbombe ärgert Dresden: Alle Versuche, sie zu entschärfen, schlugen bislang fehl. Die Polizei bittet nun um Geduld - auch weil sie sonst kaum etwas tun kann.

Zwei Tage nach dem Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe in Dresden, ist bei einem Entschärfungsversuch die Bombe teilweise detoniert. Die Polizei bewertet die Lage als schwierig und gefährlich - sogar der Luftraum über Dresden ist gesperrt.

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Denn noch immer hat die Polizei keinen Plan, wie sie weiter verfahren soll. Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen, die Fliegerbombe zu entschärfen, ist der Flugbetrieb über Dresden komplett eingestellt worden. Ein Roboter konnte den weit in die Bombe eingedrungenen Zünder zwar herausschrauben. Doch dann geriet das Dämmmaterial in Brand. Nun ist die Bombe "teilweise explodiert", sagt die Polizei.

Die Sorgen der Menschen, die vor zwei Tagen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, drehen sich nun zunehmend um die Zurückgelassenen: die Hunde, Katzen und Kaninchen. Keiner dachte, dass der Spuk länger als eine Nacht dauern würde. Nun geraten die Tiere in Not. Niemand ist da, der sie versorgt. An den Flatterbändern häufen sich Diskussionen und Appelle an die Tierliebe der Beamten. Doch nur in Ausnahmefällen können sie die besorgten Tierhalter durchlassen.

Bei der Entschärfung einer Fliegerbombe, gab es eine Explosion. Nun müssen die Experten abwarten, um den Blindgänger weiter zu entschärfen.

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Bombe bereits "teilweise explodiert"

Noch immer wagt keiner eine Prognose, wann die Gefahr vorüber sein könnte. Ein Teil des Sprengstoffes befindet sich mutmaßlich noch in der Bombe. Wieviel und welche Gefahr davon ausgeht, das allerdings kann niemand sagen.

Die Dämmstoffe, die die Druckwelle auffangen sollten, falls die 250-Kilo-Bombe beim Entschärfen explodiert, brennen nach wie vor. Solange das so ist, kann niemand an eine weitere Entschärfung denken. Die Bombe muss erst wieder abkühlen. Die Polizei versucht, die Brände rings um die Bombe mit Löschrobotern zu ersticken.

Es gibt derzeit allerdings auch eine gute Nachricht: Der Sperrkreis um die Bombe muss nicht noch einmal erweitert werden. Denn bereits jetzt warten mehr als 9.000 Menschen in Notunterkünften, dass endlich Entwarnung gegeben wird.

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