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Jeder zehnte Euro wird gespart

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Weltspartag - Jeder zehnte Euro wird gespart

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Mehr als 70 Prozent der Deutschen sparen. Die Beträge unterscheiden sich erheblich. Umgerechnet müsste jeder Deutsche etwa 75.000 Euro auf der hohen Kante haben. Müsste.

Aktuell besitzen alle deutschen Haushalte zusammen 6.170 Milliarden Euro. Ausgeschrieben: 6.170.000.000.000. Wenn man diese Summe durch alle Einwohner teilt, dann hätte jeder Deutsche 74.525,91 Euro. Zugegeben, die Rechnung ist simpel. Aber auch die Zahlen der Bundesbank zeigen: Der mittlere deutsche Haushalt besitzt 70.800 Euro.

Die reichsten fünf Prozent besitzen mehrere Hunderttausend Euro. In Form von Geld, Immobilien, Autos, Firmen und Aktien. Laut der Bundesbank macht das 55 Prozent des Vermögens aus. Dagegen haben die ärmsten fünf Prozent der Haushalte mehr Schulden.

Archiv: Der Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse am 28.12.2018
Die reichsten fünf Prozent besitzen mehrere Hunderttausend Euro. In Form von Geld, Immobilien, Autos, Firmen und Aktien.
Quelle: DPA

Jeder zehnte Euro wird gespart

Trotzdem: Mehr als 70 Prozent der Deutschen legen jeden Monat Geld zur Seite. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der Anteil der Sparer sogar höher. Auch wenn die Summen geringer sind. Die Sparquote in Deutschland liegt seit Jahren knapp unter oder knapp über zehn Prozent. Heißt: Jeder zehnte Euro wird bundesweit gespart.

In einem Sparschwein stecken Euro-Banknoten
Weltspartag - aktuell legen die Deutschen etwa jeden 10. Euro auf die hohe Kante.
Quelle: dpa

Sie sparen vor allem für die Altersvorsoge und Zukunftssicherung. Gefolgt vom klassischen "Notgroschen". Sei es für die kaputte Waschmaschine oder das Auto, das plötzlich den Geist aufgibt. An dritter Stelle folgen Urlaub und Freizeitaktivitäten. Laut Statistischem Bundesamt sparen die Deutschen seit Jahren immer mehr: Zuletzt legten die privaten Haushalte 206,9 Milliarden Euro zurück. Je nach Studie der verschiedenen Finanzbehörden werden im Durchschnitt monatlich 100 bis 300 Euro gespart. 

Deutschen sparen auf Nummer sicher

Bei der Anlage ihres Geldes gehen die meisten Deutschen auf Nummer sicher. Fast jeder Zweite setzt auf den Klassiker der Geldanalage: das Sparbuch. Trotz niedriger Zinsen - im Durchschnitt liegen diese bei 0,2 Prozent. Damit kann kein Vermögen aufgebaut werden. Denn unterm Strich verliert das dort geparkte Geld bei steigender Inflation seinen Wert.

Ein Risiko wagen nur wenige, sagen Finanzexperten. Wer sein Geld langfristig in Aktien und Immobilien anlegt, bekommt am Ende oft mehr raus. Das machen aber nur 15 Prozent der Deutschen.

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