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Weltwetterorganisation - 2018 war viertwärmstes Jahr

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2018 wird wohl als eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen in die Geschichte eingehen. Experten fordern, den Klimawandel stärker zu bekämpfen.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden Wetterdaten aufgezeichnet.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden Wetterdaten aufgezeichnet.
Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Die vier vergangenen Jahre waren laut Weltwetterorganisation (WMO) die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. 2018 war nach den vorläufigen WMO-Analysen das viertwärmste seit Messbeginn. WMO-Generalsekretär Petteri Taalas warnte, die Welt sei im Kampf gegen den Klimawandel und steigende Temperaturen nicht auf dem richtigen Weg.

In drei Tagen beginnt die UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz. Dort beraten Vertreter aus rund 200 Ländern über die Ziele des Pariser Klimaabkommens.

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Warnung von UN-Experten

UN-Experten haben erst in dieser Woche vor einer Klima-Katastrophe gewarnt. Im "Emission Gap report" fordern sie einen stärkeren Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel. Denn die weltweiten Emissionen nehmen weiter zu und machen das Erreichen des Zwei-Grad-Ziels immer unrealistischer. Um es überhaupt noch erreichen zu können, müssten die bisherigen Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel verdreifacht werden, schreiben die UN-Experten.

Die tatsächlichen Bemühungen sind demnach unzureichend - und weit von den angestrebten Klimazielen entfernt. Ein Beleg dafür: Die weltweiten Emissionen haben ein historisches Level erreicht - und liegen bei mehr als 53,5 Gigatonnen CO2. Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde Tonnen. Hauptgründe dafür sind ein höheres Wirtschaftswachstum bei langsamerer Abnahme des Energieverbrauchs - vor allem mit Blick auf Kohle.

Lesen Sie hier mehr zum Bericht der UN-Experten.

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