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Wetter der nächsten Tage - Heftige Unwetter drohen

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Die Temperaturen steigen vereinzelt auf bis zu 37 Grad. Die Wettervorhersage für Deutschland verheißt wenig Gutes: Es drohen erneut heftige Schauer und Gewitter. Nur in einem Teil Deutschlands sieht es stabiler aus.

Tief "Alfred" zieht Richtung Osten ab. Doch die Wassermassen, die es gebracht hat, bleiben vorerst. Manche Orte können zwar bereits aufatmen, in anderen bleibt die Situation weiterhin angespannt. In Wolfenbüttel wurde Katastrophenalarm ausgerufen.

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In weiten Teilen Deutschlands drohen an diesem Dienstag erneut Unwetter. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge entwickeln sich am Nachmittag teils heftige Schauer und Gewitter - ausgenommen ist demnach lediglich der Nordwesten. "Dabei besteht eine hohe Unwettergefahr durch orkanartige Böen, heftigen Starkregen und großen Hagel", teilten die Meteorologen mit. "Im Nordosten kann vereinzelt die Bildung eines Tornados nicht ausgeschlossen werden."

In der Nacht auf Dienstag hatten Unwetter bereits in Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen zahlreiche Feuerwehr-Einsätze verursacht. Betroffen war etwa die Gegend um die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden. Blitze schlugen in mehrere Wohnhäuser ein. Von Verletzten wurde dabei zunächst nichts bekannt. In vielen Fällen mussten nach Angaben der Einsatzkräfte umgestürzte Bäume und Äste weggeräumt werden.

Stromausfall in Wiesbadener-Stadtteilen

Nach Beobachtung der Wetter-Plattform Kachelmannwetter kam es in Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz zu Böen von 111 Stundenkilometern. An der nahe gelegenen Mosel herrsche "Weltuntergangsstimmung", schrieb das Unternehmen von Jörg Kachelmann zu entsprechenden Internet-Bildern.

In den Wiesbadener Stadtteilen Breckenheim und Medenbach fiel der Strom aus. In Eppstein im Main-Taunus-Kreis in Hessen hatten die Einsatzkräfte nach Angaben eines Sprechers mit einem größeren Wasserrohrbruch zu kämpfen. Nach Angaben der Wiesbadener Polizei stürzten viele Bäume unter anderem auf parkende Autos.

Zug fuhr in umgestürzten Baum

Auch im Süden Thüringens führten Gewitter zu Behinderungen. So fuhr ein Zug der Süd-Thüringen-Bahn zwischen Hildburghausen und Eisfeld in einen umgestürzten Baum hinein, wie das Unternehmen mitteilte. Dabei sei niemand verletzt worden.
Im Laufe des Vormittags sollten die Schauer und Gewitter nach Nordosten ziehen.

Vormittags komme es vor allem in einem Streifen von der Pfalz im Westen Deutschlands bis zur Oder und Neiße im Osten Deutschlands zu Schauern und Gewittern. Unwetter seien dabei zunächst nur vereinzelt zu erwarten. "Nach einer kurzen Beruhigung intensiviert sich die Gewitteraktivität am frühen Nachmittag wieder", hieß es vom DWD.
Die Höchsttemperaturen sollen im Norden zwischen 22 und 27 Grad, im Süden und Osten zwischen 29 und 36 liegen. Vereinzelt seien sogar bis zu 37 Grad zu erwarten.

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