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Kanzlerinwahl - Wie Merkel zur Bundeskanzlerin gewählt wird

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171 Tage nach der Bundestagswahl soll der Bundestag heute Angela Merkel zur Kanzlerin wählen. Was Sie dazu wissen müssen.

Kanzlermehrheit

Um gewählt zu werden, braucht sie die sogenannte Kanzlermehrheit: Sie muss also die absolute Mehrheit aller Bundestagsmitglieder auf sich vereinigen, nicht nur der anwesenden Parlamentarier. Deshalb legen bei der Kanzlerwahl gerade die Regierungsparteien großen Wert auf die Anwesenheit ihrer Abgeordneten.

Benötigte Stimmen

Es müssen bei der Kanzlerwahl demnach 355 aller Abgeordneten für Merkel stimmen; das Regierungsbündnis aus CDU, CSU und SPD kommt auf 399 von 709 Stimmen. Die Kanzlerwahl findet geheim statt

Wahlgänge

Wenn die Kanzlerwahl beim ersten Mal nicht klappt, folgen weitere Wahldurchgänge. Scheitern sämtliche Versuche, eine Mehrheit zu finden, kann das komplizierte Verfahren in eine Minderheitsregierung oder eine Neuwahl münden. Bisher wählten die Abgeordneten den Kanzler aber stets im ersten Wahlgang.

Zweite Wahlphase

Sollte Merkel allerdings nicht die notwendigen Stimmen auf sich vereinigen, müssten Vorschläge für Kanzlerkandidaten aus dem Bundestag kommen. Vorgeschlagen werden können aber nur Kandidaten, die Unterschriften von einem Viertel aller Abgeordneten haben. Für die zweite Wahlphase hat das Parlament zwei Wochen Zeit.

Wissenswertes zur kommenden Bundesregierung

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