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Wilderer in Botsuana - 13 Nashörner getötet

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Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Dennoch werden die Tiere im südafrikanischen Botsuana weiter von Wilderern getötet. Die Regierung will nun stärker dagegen vorgehen.

Breitmaulnashörner grasen in ihrem Gehege. Symbolbild
23 Breitmaulnashörner sind seit Oktober 2018 in Botsuana getötet worden. Diese Exemplare grasen in einem Naturschutzgebiet in Kenia - wo sie sicherer sind.
Quelle: Ben Curtis/AP/dpa

Im südafrikanischen Botsuana ist die Zahl der Nashorn-Tötungen durch Wilderer weiter angestiegen. Wie das botsuanische Tourismusministerium mitteilte, wurden in den vergangenen zwei Monaten 13 Nashörner von Wilderern erlegt.

Die Zahl der seit Oktober 2018 getöteten Tiere steige damit auf insgesamt 31. Darunter waren 23 Breitmaulnashörner und acht Spitzmaulnashörner, die von der Weltnaturschutzunion als vom Aussterben bedroht eingestuft werden. Die Regierung habe ihre Bemühungen verstärkt, gegen die Wilderei vorzugehen.

Von den zahlreichen Nashörnern, die einst die Kontinente Asien und Afrika durchstreiften, sind heute nicht mehr viele übrig. Die Populationen wurden durch Wilderei und den Verlust natürlicher Lebensräume stark dezimiert. In Afrika leben mittlerweile insgesamt weniger als 25.000 Tiere in der freien Wildbahn. Rund 5.000 von ihnen sind Spitzmaulnashörner.

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