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Konjunktur-Umfrage - Unternehmen zuversichtlich für 2018

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Viele deutsche Unternehmen sind zum Jahreswechsel optimistisch. Die Geschäfte laufen gut und das soll auch 2018 so bleiben. Doch der Fachkräftemangel könnte den Aufschwung bremsen.

Die deutsche Wirtschaft geht nach einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit viel Schwung ins neue Jahr. Die Wirtschaftsverbände blickten noch zuversichtlicher in die Zukunft als vor einem Jahr, sagt IW-Direktor Michael Hüther. Es herrsche Optimismus trotz des Ausstiegs Großbritanniens aus der EU, des Kurses von US-Präsident Donald Trump und der schwierigen Regierungsbildung in Deutschland.

Nach einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft blicken die meisten Unternehmen zuversichtlich ins kommende Jahr. Sorgen bereite aber der Fachkräftemangel.

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Fachkräftemangel bremst die Produktion

"Die größte Gefahr für den Aufschwung ist aber der Fachkräftemangel. Immer häufiger stoßen Firmen dadurch an Produktionsgrenzen." Wie das arbeitgebernahe Institut in Köln mitteilte, erwarten weit mehr als zwei Drittel der befragten Verbände für ihre Unternehmen im kommenden Jahr eine höhere Produktion. Die Konjunktur gewinne so spürbar an Branchenbreite. Die Investitions- und Beschäftigungsperspektiven fielen merklich besser aus als vor einem Jahr.

Eine derzeit schlechtere Wirtschaftslage sei nur in der Ernährungsindustrie und bei den Volks- und Raiffeisenbanken zu verzeichnen. In der Ernährungsindustrie dämpften der hohe Konkurrenzdruck und steigende Kosten die Stimmung, die Banken litten unter dem Margendruck infolge vor allem der niedrigen Zinsen.

Arbeitsnachfrage steigt

Führende Wirtschaftsforscher hatten ihre Wachstumsprognosen für das neue Jahr zuletzt deutlich angehoben. Viele Unternehmen profitierten von der verbesserten weltweiten Wirtschaftslage. Getrieben wird das Wachstum daneben vor allem vom starken privaten Konsum. Nach der IW-Umfrage wollen die Unternehmen auch mehr investieren. Damit dürfte sich die Trendwende verstärken.

Außerdem wollten vor allem die Dienstleistungsbranchen, aber auch weite Teile der Industrie mehr Jobs schaffen - das gilt zum Beispiel für die Chemie-, Automobil- und Elektroindustrie. Die Frage sei aber, ob die Arbeitsnachfrage der Unternehmen wegen eines Fachkräftemangels bedient werden könne.

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