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Zahlreiche Tote und Verletzte - Chemie-Fabrik in China explodiert

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In Ostchina kommt es zu einer schweren Explosion in einer Chemiefabrik. Erst am Tag danach wird das ganze Ausmaß des Unglücks deutlich.

Nach einer Explosion in einem Chemiepark in Ostchina ist die Zahl der Opfer deutlich gestiegen. 47 Menschen kamen bei dem Unglück in der Stadt Yancheng (Provinz Jiangsu) ums Leben, teilte die Lokalregierung von Yancheng mit. 90 Menschen wurden schwer verletzt, von denen sich viele in einem kritischen Zustand befinden.

Außerdem zogen sich über 600 Menschen Schnittwunden und andere Verletzungen zu. Unmittelbar nach dem Unglück am Donnerstag war zunächst von sechs Toten die Rede gewesen.

Die Druckwelle der Explosion beschädigte auch Hausfassaden in der Umgebung und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. Zahlreiche Autos, Wohnhäuser und andere Gebäude seien durch die Wucht der Explosion teilweise noch einige Kilometer entfernt von der Unglücksstelle beschädigt worden. Rettungskräfte brachten Tausende Arbeiter und Bewohner umliegender Dörfer in Sicherheit. 

"Alle Türen und Fenster wurden herausgerissen"

"Alle Türen und Fester wurden in unserem Haus herausgerissen und Teile der Decke fielen herunter", sagte eine 18-jährige Anwohnerin der Deutschen Presse-Agentur, die mit ihrer Familie etwa zwei Kilometer von der Unglücksstelle lebt: "Zum Glück war niemand Zuhause". Im Kindergarten ihrer jüngeren Schwester habe es jedoch viele Verletzte gegeben. "Wir haben es zweimal laut knallen gehört. Dann sind die Fenster plötzlich zersprungen", sagte der Besitzer einer Werkstatt in der Nähe des Industrieparks. Einer seiner Mitarbeiter sei durch die Scherben verletzt worden.

Mehrere Schulen und Kindergärten um die Unglücksstelle blieben am Freitag geschlossen. Behörden testeten die Luft- und Wasserqualität auf mögliche Belastungen.

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