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Ex-Bundesaußenminister zu Protesten - Fischer: Gewalt führt in die Selbstzerstörung

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Muss man mit Gewalt antworten, wenn man das Gefühl hat, der Staat tut einem Gewalt an? In der Sendung "Zeugen des Jahrhunderts" sagt Ex-Außenminister Joschka Fischer: Nein. Gewalt zerstöre soziale Bewegungen, erklärt der ehemalige "Rebell" der 68er-Bewegung.

In der Sendung "Zeugen des Jahrhunderts" erinnert sich Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer an seine Zeit als linksradikaler Straßenkämpfer in den 60er und 70er Jahren. Und äußert sich zur Gewalt bei Protesten.

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In der Sendung "Zeugen des Jahrhunderts" erinnert sich Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer an seine Zeit als linksradikaler Straßenkämpfer in den 60er- und 70er-Jahren. Er beschreibt, was ihn damals angetrieben hat, wie er sich radikalisierte und sich als junger Mann damals im Recht fühlte, bis er schließlich erkannte, dass die Gewalt, die er selbst ausübte, "ein Grundfehler" war: "Am Ende zerstören Sie damit eine soziale Bewegung oder sie zerstört sich selbst, weil es dann nicht mehr um die Inhalte ging, sondern nur noch um die Frage der Gewalt." Das Setzen auf Gewalt habe letztendlich "die Studentenbewegung in einen Selbstzerstörungsprozess geführt".

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