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Zu wenige Spenderherzen - Über 700 Menschen warten auf neues Herz

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Für Menschen mit schweren Herzerkrankungen ist eine Transplantation häufig die letzte Theraphiemöglichkeit. 700 Patienten warten derzeit auf ein Herz.

Das Herz gilt als wichtigster Muskel im menschlichen Körper: Es pumpt das Blut durch den Körper und sichert so die Versorgung aller Organe mit Sauerstoff und sämtlichen lebensnotwendigen Nährstoffen. Umso lebensgefährlicher sind Herzerkrankungen. In besonders schweren Fällen - hauptsächlich bei schwerer Herzmuskelschwäche oder angeborener Fehlbildung des Organs - ist eine Organtransplantation häufig die letzte Lösung.

Circa 300 Herzen werden pro Jahr in Deutschland transplantiert

Von 1963 bis Ende 2018 wurden alleine in Deutschland über 13.090 Herztransplantationen durchgeführt. Pro Jahr werden hierzulande etwa 300 Herzen transplantiert. Allerdings ist der Bedarf weitaus höher: So warten derzeit 700 Patienten auf ein Spenderherz und die lebensverlängernde Operation.

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Auch die Politik hat die Diskrepanz zwischen Spendern und Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, erkannt. Bundesgesundheitsminister Spahn plant eine Neuregelung der Organspende und plädiert für eine Widerspruchslösung. Diese sieht vor, dass jeder Mensch automatisch zum Organspender wird, solange er sich nicht bewusst dagegen entscheidet - und widerspricht. Eine Gruppe um die Grünen-Chefin Annalena Baerbock will hingegen an der bisherigen Zustimmungslösung festhalten, aber die Aufklärung und Information verstärken.

Neuregelung wird im Bundestag diskutiert

Im Rahmen der angestrebten Neuregelung der Organspende wird der Bundestag am Mittwoch Verbände, Institutionen und Einzelsachverständige anhören. Zur zweistündigen Befragung hat der Gesundheitsausschuss acht Verbände und 13 Experten geladen. Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt plädiert für Spahns Widerspruchs-Ansatz. Für Reinhardt schränkt "die Widerspruchslösung das Selbstbestimmungsrecht nicht ein."

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