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Beschluss im Bundesrat - Zugang zu Medizinstudium wird neu geregelt

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Medizinstudienplätze sind sehr begehrt. Doch nicht alle Bewerber bekommen einen. Das liegt auch am Auswahlsystem. Dieses soll in Zukunft gerechter werden.

Ein Student untersucht einen Patienten. Symbolbild
Ein Student untersucht einen Patienten. Symbolbild
Quelle: Uwe Anspach/dpa

Der Zugang zum Medizinstudium wird neu geregelt. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat einer Änderung des sogenannten Hochschulrahmengesetzes zugestimmt. Medizinstudienplätze sollen demnach künftig gerechter vergeben werden.

Geregelt wird das über einen Staatsvertrag der Länder. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Politik zu einer Neuregelung verpflichtet. Die Richter hatten eine fehlende Chancengerechtigkeit, zu lange Wartezeiten und eine zu hohe Gewichtung der Abiturnote beanstandet.

Bei der Auswahl der Studienbewerber für Medizin müssten auch weitere Kriterien der Eignung für den Arztberuf oder entsprechende Vorbildungen berücksichtigt werden.Medizinstudienplätze sind weiterhin sehr begehrt. Rund 94.000 Frauen und Männer studieren das Fach derzeit. 15.000 mehr als vor zehn Jahren. Zuletzt kamen nach Angaben der CDU-Bildungspolitikerin Dietlind Tiemann sechs Bewerber auf einen Studienplatz.

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