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Sturmtief "Friederike" - Bahn stellt Zugverkehr in NRW ein

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Wegen des Sturmtiefs "Friederike" ist der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen bis auf Weiteres eingestellt worden. Betroffen sind alle Verbindungen für den Regional- und Fernverkehr.

Mit heftige Böen ist das Sturmtief "Friederike" auf Nordrhein- Westfalen getroffen und hat den Zugverkehr lahmgelegt. Ina Baltes schätzt die aktuelle Lage am Düsseldorfer Hauptbahnhof ein.

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"In NRW ist ab sofort bis auf Weiteres der Zugverkehr eingestellt", teilte DB Regio am Donnerstagvormittag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Zuvor hatte die Bahn von einzelnen Strecken im Westen Nordrhein-Westfalens erste umgestürzte Bäume auf den Gleisen gemeldet.

Kölner Domplatte teilweise gesperrt

Wegen heftiger Sturmböen riet die Stadt Köln, neben Parks und Wäldern auch windanfällige Flächen wie die Umgebung des Kölner Doms zu meiden. Die Domplatte wurde am Morgen zur Hälfte bereits abgesperrt, um Passanten vor eventuell vom Dom herabstürzenden Steinen zu schützen. Der Dom ist großenteils aus Trachyt vom Drachenfels am Rhein gebaut worden. Kleinere Steinschläge durch Verwitterung oder Kriegsschäden sind nicht ungewöhnlich. Bei Sturm erhöht sich das Risiko deutlich. Durch Windböen wurden auf der Domplatte zudem mehrere Menschen erfasst und zu Boden gerissen.

In Düsseldorf und Essen forderte die Stadtverwaltung Eltern auf, Kinder abzuholen. Andernfalls sollten die Schüler bis zum Ende des Unwetters in der Schule bleiben. Im Regierungsbezirk Münster beendeten ebenfalls viele Schulen den Unterricht nach den ersten Stunden. Das Schulministerium und die Bezirksregierung hatten im Vorfeld bereits darauf hingewiesen, dass Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken müssten. Schulen konnten auch eigenverantwortlich schließen.

Goethes Gartenhaus geschlossen

Wegen des Sturms sind auch Parks und Museen in mehreren Thüringer Städten vorsorglich geschlossen worden. Betroffen sind unter anderem der egapark und der Thüringer Zoopark in Erfurt, wie die Einrichtungen mitteilten. "Die Sicherheit der Besucher geht vor", hieß es aus dem egapark. Die Klassik-Stiftung Weimar schloss Goethes Gartenhaus, das Liszt-Haus und die Parkhöhle im Park an der Ilm. Auch die Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof Weimar und Schloss und Park Großkochberg bei Rudolstadt blieben für Besucher geschlossen.

Sturmtief "Friederike" fegt über Deutschland und trifft zur Zeit mit heftigen Sturmböen die Mitte Deutschlands. Der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen ist bis auf weiteres eingestellt worden.

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In Gera werden die vier kommunalen Friedhöfe gesperrt. Wegen der zahlreichen Bäume auf den Friedhöfen bestehe die Gefahr, dass Äste herabstürzen könnten, teilte die Stadt mit. Geplante Trauerfeiern und Beisetzungen könnten aber dennoch stattfinden. Seit dem Vormittag gilt für Teile Thüringens eine Unwetterwarnung vor schweren und orkanartigen Böen.

Schulausfälle auch in Bayern

Kein Nachmittagsunterricht heißt es für Oberfrankens Schüler: Wegen des Sturms hat die Regierung von Oberfranken alle Unterrichtsstunden ab 12:00 Uhr abgesagt. Schüler, die keine Betreuung am Nachmittag haben, könnten aber an den Schulen bleiben, hieß es weiter. In der Stadt und im Landkreis Hof sowie im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge war der Unterricht am Donnerstag komplett ausgefallen.

Niederlande: Alarmstufe Rot

Ausfälle - auch in den Niederlanden: Der Flughafen Schiphol in Amsterdam hat alle Flüge gestrichen. Schon am Morgen konnten wegen starker Seitenwinde nicht alle Start- und Landebahnen genutzt werden.

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Wegen des Sturms hat der niederländische Wetterdienst KNMI Alarmstufe Rot für große Teile des Landes ausgerufen. Erwartet wurden Orkanböen mit einer Stärke von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Probleme gab es auch auf den Straßen: Mehrere Lastwagen waren durch die heftigen Böen umgekippt und blockierten Autobahnen.

Schwere Stürme in Deutschland

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