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Zusammenstöße mit Polizei - "Gelbwesten"-Proteste wieder mit mehr Zulauf

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Seit vergangenem November demonstrieren die "Gelbwesten" gegen die Reformpolitik der Mitte-Regierung unter Macron. Nun haben die Proteste wieder Zulauf erhalten.

«Gelbwesten»-Proteste haben wieder Zulauf. Archivbild
«Gelbwesten»-Proteste haben wieder Zulauf. Archivbild
Quelle: Michel Euler/AP/dpa

Nach einem Rückgang der Teilnehmerzahlen bei den "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich hat die Bewegung wieder leicht an Zulauf gewonnen. Tausende Menschen demonstrierten Medienberichten zufolge in französischen Städten. Es kam zu mehreren Zusammenstößen mit der Polizei.

In Paris seien 89 Menschen vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei der Hauptstadt auf Twitter mit. Zudem habe es mehr als 60 Verwarnungen gegeben. Der große Teil der Demonstranten sei friedlich gewesen.

In Paris seien mehr als 800 "Gelbwesten" versammelt gewesen, berichtete der Nachrichtensender BFMTV unter Berufung auf den Pariser Polizeipräsidenten, Didier Lallement. Damit sei die Teilnehmerzahl zwar niedrig, aber höher als in den vergangenen Wochen gewesen, so Lallement. Der große Teil der Demonstranten sei friedlich gewesen.In der südfranzösischen Stadt Montpellier protestierten Berichten zufolge bis zu 3.000 Menschen. Rund 500 der Demonstranten gehörten dem sogenannten Schwarzen Block an, wie BFMTV nach Angaben der zuständigen Präfektur Hérault berichtete.

In der Innenstadt Montpelliers ging ein Polizeiwagen in Flammen auf, die Polizei setzte Tränengas ein. Zwei Menschen seien vorläufig festgenommen worden. Es habe sich nicht um einen friedlichen Protest gehandelt, teilte die Präfektur auf Twitter mit. Die Gewaltakte seien nicht tolerierbar.

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