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Zwei Goldmedaillen zum Auftakt - "Das werden die Spiele vom Team D."

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Gold für Dahlmeier, Gold für Wellinger: Die Biathletin und der Skispringer bescheren den Deutschen einen grandiosen Olympia-Auftakt - inklusive Führung im Medaillenspiegel.

Olympiasieger Andreas Wellinger wird bei seiner Ankunft im Haus der deutschen Delegation bejubelt.
Olympiasieger Andreas Wellinger im deutschen Haus.

Als Andreas Wellinger zum zweiten deutschen Gold von Pyeongchang segelt, klatscht Laura Dahlmeier im Deutschen Haus in die Hände. "Das ist der Hammer. Am ersten Tag zwei Goldmedaillen für das deutsche Team, das schreit nach einer Party", jubelt die 24 Jahre alte Biathletin. Ihre Magnumflasche Sekt öffnet sie nach ihrem Triumph im Sprint dann aber doch nicht. Deutschlands Sportlerin des Jahres kündigt stattdessen an: "Das werden die Spiele vom Team D."

Stunden zuvor sorgt Dahlmeier selbst für den perfekten Auftakt. Auf dem Siegerpodest schreit sie immer wieder lauthals ihre pure Freude heraus. Deutschlands Biathlon-Königin, die bereits als Sechsjährige den Berufswunsch "Olympiasiegerin" ins Poesiealbum einer Freundin schrieb, hält dem immensen Erwartungsdruck stand. Mit einer fantastischen und abgezockten Leistung distanziert sie die Konkurrenz, krönt sich erstmals zur Olympiasiegerin und beschert dem deutschen Team das erste Gold am ersten Wettkampftag.

"Es ist einfach unglaublich", sagt Dahlmeier. "Das ist wirklich ein Kindheitstraum, der für mich in Erfüllung geht. Ich habe so lange von diesem Traum geträumt. Ich freue mich auf alles, was noch kommt." Tatsächlich weckt Dahlmeier nun Hoffnungen auf eine Erfolgsserie wie letztes Jahr bei der WM, als sie mit ihrem historischen Fünffach-Triumph Sportgeschichte schrieb. "Die Erwartungen von außen waren mindestens so hoch wie meine eigenen", sagt Dahlmeier. "Trotzdem muss ich versuchen, locker zu bleiben. Das ist so ein Schlüssel zum Erfolg bei mir."

Biathletin Laura Dahlmeier aus Deutschland während des Trainings in der Loipe

Nachrichten - Dahlmeier holt Olympia-Gold

Biathletin Laura Dahlmeier holt die erste Goldmedaille für Deutschland. Die 24-Jährige blieb im Sprint über 7,5 km bei teils schwierigen Windbedingungen am Schießstand fehlerfrei.

Bundestrainer Gerald Hönig kann für die anstehenden Wettbewerbe neben Dahlmeier auch auf Vanessa Hinz (Fünfte, ein Fehler, + 40,3 Sekunden) und Franziska Hildebrand (Zwölfte, ein Fehler, + 53,7 Sekunden) zählen. Luft nach oben besteht zudem bei Denise Herrmann, der hochgehandelten Ex-Langläuferin, die nach zwei Strafrunden mit Platz 21 zufrieden geben muss. Eine "tolle Teamleistung", sagt Hönig. "Mit einer Medaille wird vieles leichter, auch die folgenden Wettkämpfe."

Das dürfte auch für die Skispringer gelten, bei denen Andreas Wellinger der deutschen Delegation auf der Normalschanze das erste Einzelgold seit Jens Weißflog 1994 beschert. Wellinger, gerade einmal 22 Jahre alt, steigt mit seinem Olympiasieg in den Kreis der ganz Großen auf: Mit einem überragenden Sprung, gleichzeitig Schanzenrekord, macht er im zweiten Durchgang vier Plätze gut und segelt noch zu Gold - sogar mit sattem Vorsprung vor den Norwegern Johann Andre Forfang und Robert Johansson. Die anderen deutschen Springer, Markus Eisenbichler, Richard Freitag und Karl Geiger, landen auf den Plätzen acht, neun und zehn.

"Wahnsinn, Wahnsinn", stammelt Wellinger nach seinem Sieg. "Jetzt hoffe ich, dass ich schnell irgendwo oa Weißbier herbekomm." Und was er da geleistet hat, "das werde ich wohl erst in einigen Tagen verstehen. Das kriege ich im Moment absolut noch nicht in den Kopf."

Andreas Wellinger

Olympische Winterspiele - Skispringer Wellinger gewinnt Gold

Andreas Wellinger ist Olympiasieger auf der Normalschanze. Der Deutsche sicherte sich den Triumph mit dem besten Sprung des Tages - der gleichzeitig den Schanzenrekord bedeutete.

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Im Medaillenspiegel ist die deutsche Delegation nach dem Doppelsieg am ersten Wettkampftag auf dem ersten Platz. Eine Momentaufnahme zwar, doch Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, freut sich dennoch über den "Auftakt nach Maß für unser Team Deutschland". "Die Krönung war, dass wir diesen historischen Tag gemeinsam mit unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau genießen und Emotion pur erleben konnten", so Hörmann. "Dieser Start wird unserem Team Deutschland Motivation und Rückenwind geben."

Vielleicht profitieren die anderen Athleten schon am Sonntag davon. Dann stehen unter anderem im Biathlon (Sprint der Männer), Rodeln (Einsitzer, Männer), Langlauf (Skiathlon, Männer), Ski Alpin (Abfahrt, Männer), und Snowboarden (Slopestyle, Frauen) Entscheidungen an. Zumindest im Rodeln ist einer auch schon wieder auf Goldkurs: Felix Loch, der den Wettbewerb nach den ersten beiden Läufen heute souverän anführt.

Archiv: Skulpturen für Olympia 2018 in PyeongChang stehen am 21.12.2015 in Seoul (Südkorea)

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