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Toter nach Schulschießerei in USA

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Zwei Verdächtige festgenommen - Toter nach Schulschießerei in USA

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Unbekannte haben in einer Schule im US-Bundesstaat Colorado um sich geschossen. Ein 18-Jähriger starb, sieben weitere Menschen sind verletzt.

Unbekannte haben in einer Schule das Feuer eröffnet.
Unbekannte haben in einer Schule das Feuer eröffnet.
Quelle: David Zalubowski/AP/dpa

Bei dem Angriff auf Schüler an einer Schule südlich von Denver im US-Bundesstaat Colorado ist ein 18-Jähriger getötet worden. Weitere acht Schüler wurden verletzt, wie das Büro des Sheriffs von Douglas County mitteilte. Mehrere schwebten noch in Lebensgefahr.

Die beiden mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden. Sie seien selbst Schüler an der betroffenen Schule in Highlands Ranch gewesen. Einer der mutmaßlichen Täter sei ein Jugendlicher, der andere sei bereits volljährig.

Die betroffene Schule ist nur knapp neun Kilometer Luftlinie von der Columbine Highschool in Littleton entfernt, wo sich im vergangenen Monat ein Schulmassaker zum 20. Mal jährte. Am 20. April 1999 hatten an der Columbine Highschool zwei bewaffnete Teenager zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen, anschließend töteten sie sich selbst. 24 Menschen wurden verletzt.

Die Schule in Highlands Ranch umfasst einen Kindergarten sowie die Klassen eins bis zwölf und wird von rund 1.800 Schülern besucht. Eine Polizeisprecherin sagte, die Polizei sei alarmiert worden, nachdem kurz vor 14 Uhr (Ortszeit/22 Uhr MESZ) in den mittleren Klassen Schüsse gefallen seien. Eine Polizeidienststelle befinde sich in unmittelbarer Nähe der Schule. Sheriff Tony Spurlock sagte, Polizisten seien innerhalb von zwei Minuten an der Schule gewesen.

"Wir hatten sie auf keinem Radar"

Auf die Frage, ob die mutmaßlichen Täter bereits zuvor aufgefallen seien, sagte der Sheriff: "Wir hatten sie auf keinem Radar." Bei allen Verletzten handele es sich um Schüler. Lehrer oder anderes Schulpersonal seien nicht betroffen. Die Untersuchung des Vorfalls dauere an. Spurlock sagte: "Das ist ein furchtbares Ereignis."

In den USA kommt es immer wieder zu Angriffen in Schulen - auch wegen der laxen Waffengesetze. Schusswaffen sind leicht zu beschaffen.Das Weiße Haus teilte mit, man bete für die Betroffenen des Angriffs. Präsident Donald Trump sei über den Vorfall informiert worden. "Tragischerweise kennen diese und die umgebenden Gemeinden diese hasserfüllten und furchtbaren Gewalttaten nur zu gut."

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