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"Viel feiger kann ein Angriff gar nicht sein"

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Übergriff auf ZDF-Team in Berlin - "Viel feiger kann ein Angriff gar nicht sein"

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Er drehte in Berlin für die heute-show. Dann wurde Abdelkarim mit seinem Kamerateam von mindestens 15 Personen angegriffen. Im Interview erzählt er, wie er die Attacke erlebt hat.

"Feiger kann Angriff nicht sein" - der Satiriker Abdelkarim schildert, wie er die Attacke auf das Team der heute-show in Berlin erlebt hat.

Beitragslänge:
13 min
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"Ich habe gesehen, wie mindestens 15 bis 20 Leute auf uns zugerannt sind. Und das war schon fast wie ein Zombie-Film, wo aber die Zombies rennen können, schnell sind. Wirklich, man kann gar nicht beschreiben, wie schlimm das aussah."

So beschreibt der Satiriker Abdelkarim den Moment, als er und sein Kamerateam in Berlin nahe dem Alexanderplatz von einer Gruppe vermummter Personen attackiert wurde. Er sei instinktiv weggerannt, konnte Polizisten in der Nähe alarmieren. "Das ist effektiver als einen auf Held zu machen", so Abdelkarim.

Das war auch keine Schlägerei, das war ein Einschlagen auf eine völlig wehrlose Gruppe, von der null Gefahr ausging. Viel feiger kann ein Angriff gar nicht sein.
heute-show-Satiriker Abdelkarim

Abdelkarim zeigt sich fassungslos, "dass man direkt tollwutartig losrennt auf eine wehrlose Gruppe, von der null Gefahr ausgeht und einfach sagt: Die werden wir jetzt kaputtschlagen."

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Er sei immer noch schockiert und entsetzt, aber auch erleichtert, dass die Beteiligten keine bleibenden Schäden davon getragen hätten. Das sei, so Abdelkarim, "wenn man das erlebt hat, ein Wunder".

Bundesregierung verurteilt Angriff auf ZDF-Team

Die Bundesregierung verurteilt den Übergriff scharf. "Wer Journalisten angreift, bedroht oder verletzt, steht weit außerhalb unserer demokratischen Ordnung - und der wird und muss uns alle gegen sich haben", so Regierungssprecher Steffen Seibert.

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt nun gegen eine Gruppe von 15 Personen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Aus Sicherheitskreisen hieß es am Montag, eine der polizeilich bekannten Personen sei seit 2015 als "Gewalttäter" aus dem linken Spektrum bekannt.

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