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Afghanistan : Dutzende Tote bei Anschlag in Kundus

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Wieder hat eine Explosion Afghanistan erschüttert: Bei einem Anschlag auf eine Moschee in der Provinz Kundus sind Dutzende Menschen getötet und verletzt worden.

Menschen tragen die Leiche eines Opfers eines Bombenanschlags.
In der Provinz Kundus im Norden Afghanistans sind bei einer Explosion in einer Moschee mehrere Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden.
Quelle: dpa

Eine schwere Explosion hat am Freitag eine von Schiiten besuchte Moschee im Norden Afghanistans erschüttert. Es habe zahlreiche Tote und Verletzte gegeben, sagten Augenzeugen und der Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid.

Über die genaue Zahl der Opfer herrscht noch Unklarheit: Mehrere Nachrichtenagenturen beriefen sich auf die Mission der Vereinten Nationen, die auf Twitter von mehr als 100 Toten und Verletzten sprach. Die AFP zitierte Krankenhauskreise, wonach mindestens 50 Menschen ums Leben kamen und 140 verletzt wurden.  Lokale Journalisten berichteten von mehr als 70 Todesopfern und Dutzenden Verletzten.

"Große Zahl" Gläubiger getötet

Die Explosion ereignete sich während des Freitagsgebets in einer Moschee in der Provinz Kundus. Ein Augenzeuge berichtete, er habe zum Zeitpunkt der Detonation gebetet und viele Tote gesehen.

Taliban-Sprecher Mudschahid erklärte, die schiitische Moschee sei das Ziel gewesen und eine "große Zahl" Gläubiger sei getötet oder verletzt worden. Spezialkräfte der Taliban seien am Ort des Geschehens eingetroffen und untersuchten den Zwischenfall.

Ist der IS für den Anschlag verantwortlich?

Bisher reklamierte keine Gruppe die Tat für sich. Die militant-islamistischen Taliban sehen sich von einer wachsenden Bedrohung durch den lokalen Ableger der Terrorgruppe Islamischer Staat herausgefordert.

IS-Angehörige intensivierten zuletzt ihre Attacken auf Rivalen und verübten unter anderem zwei tödliche Anschläge in der Hauptstadt Kabul. Auch die religiösen Minderheiten Afghanistans wurden vom IS attackiert.

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