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Erste Nachweise in Brandenburg - Afrikanische Schweinepest bei Hausschweinen

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Die Afrikanische Schweinepest war bisher in Deutschland nur bei Wildschweinen aufgetreten. Nun sind erste Fälle bei Hausschweinen in Brandenburg bestätigt worden.

Schweinepest-Warnhinweis am Oderdeich in Brandenburg. Archivbild
Schweinepest-Warnhinweis am Oderdeich in Brandenburg. Archivbild
Quelle: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Deutschland erstmals bei Hausschweinen festgestellt worden. Betroffen sind Bestände in den brandenburgischen Landkreisen Spree-Neiße und Märkisch Oderland, wie das Verbraucherschutzministerium des Bundeslandes in der Nacht zum Freitag mitteilte. Beide Bestände seien nach den Befunden sofort von den Veterinärämtern gesperrt worden.

Der betroffene Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neiße hat nach Angaben des Ministeriums 200 Schweine. Sie alle würden getötet und "unschädlich beseitigt", hieß es. Bei dem betroffenen Bestand in Märkisch-Oderland handelt es sich demnach um eine Kleinsthaltung mit nur zwei Tieren.

Wie wurde das Virus auf Hausschweine übertragen?

Das Virus bei den Hausschweinen wurde den Angaben zufolge zunächst vom Landeslabor Berlin-Brandenburg nachgewiesen. Am Donnerstagabend wurde der Befund dann vom nationalen Referenzlabor, dem Friedrich-Löffler-Institut (FLI), bestätigt.

Die brandenburgische Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) erklärte, es sei jetzt wichtig, möglichst rasch die Ursache der Übertragung des Virus auf die Hausschweine zu finden. Die entsprechenden Ermittlungen seien eingeleitet worden.

Schweinepest für Menschen ungefährlich

Bislang war die ASP in Brandenburg bei insgesamt 1.267 Wildschweinen festgestellt worden. Hausschweine waren hingegen bisher nicht betroffen gewesen. Zur Abwehr der aus Polen kommenden ASP hatten die brandenburgischen Behörden einen festen Zaun entlang der Oder und Neiße errichten lassen.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, teilt das Ministerium weiter mit. Sie kann weder durch den Verzehr von Schweinefleisch noch Kontakt zu Tieren auf den Menschen übertragen werden. Es handelt sich dabei um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine - sowohl Wild- als auch Hausschweine - betrifft und für sie meist tödlich ist.

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