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Hochwasser-Katastrophe - Ahrtal: Flut-Opferzahl nach unten korrigiert

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Im Juli hatte Starkregen weite Teile des Ahrtals unter Wasser gesetzt. Jetzt stellt sich heraus: Die bisherige Opferzahl stimmt nicht. Mindestens acht Menschen waren bereits tot.

Besonders die rheinland-pfälzischen Winzer hat die Flut hart getroffen: Viele technische Geräte sind vollständig zerstört. Zusammenhalt ist jetzt gefragt.

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Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal sind nach neuen Erkenntnissen der Polizei 133 Menschen ums Leben gekommen - und damit weniger als zunächst angenommen.

Von den 141 geborgenen Toten seien 8 keine Flutopfer gewesen, sagte Polizeirat Florian Stadtfeld am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler, rund vier Wochen nach dem verheerenden Hochwasser.

Acht Menschen bereits vorher tot

Diese acht Toten seien vor der Flut bereits aufgebahrt oder schon beerdigt gewesen, erklärte eine Sprecherin der Polizei in Koblenz. Zwei weitere Menschen hätten sich nach der Katastrophe das Leben genommen, sagte Stadtfeld.

  • 136 der geborgenen 141 Toten seien zweifelsfrei identifiziert, sagte Stadtfeld.
  • Darunter seien fünf der acht, die schon vor der Flut gestorben waren.
  • Vier Menschen werden noch vermisst. Möglicherweise seien diese unter den noch nicht Identifizierten.
  • 766 Menschen wurden bei der Flutkatastrophe verletzt.

Am 14. und 15. Juli hatte extremer Starkregen an der Ahr eine Flutwelle ausgelöst und weite Teile des Tals unter Wasser gesetzt und zerstört. Rund 42.000 Menschen sind von den Folgen betroffen.

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Hilfsfonds in Milliardenhöhe

Noch keinen Überblick gebe es darüber, wer noch keine Perspektive oder Unterkunft für die nächsten Monate habe und eine Notunterkunft brauche, sagte der Leiter des Krisenstabs, Thomas Linnertz.

Es wird aber niemand im Winter ohne Versorgung oder Dach über dem Kopf bleiben.
Thomas Linnertz, Krisenstab

Er sei auch mit Blick auf den mit 30 Milliarden Euro ausgestatteten Hilfsfonds zuversichtlich, dass die Situation im Tal bald wieder in eine andere Richtung gelenkt werden könne und die Menschen rasch Kraft schöpfen und Perspektiven entwickeln könnten.

Plan von Bund und Ländern - 30 Milliarden Hilfen für Hochwassergebiete 

Rund einen Monat nach der Flutkatastrophe haben sich Bund und Länder auf Hilfen zum Wiederaufbau geeinigt. Auch der Katastrophenschutz soll verbessert werden. Was geplant ist.

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