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Alkoholmissbrauch - Rauschtrinken: Immer mehr Unter-15-Jährige

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Rauschtrinken ist bei Minderjährigen weiter stark verbreitet. Die Zahl der Jugendlichen unter 15 Jahren, die deswegen in der Klinik landen, ist drastisch gestiegen.

Jugendliche und Alkohol
Rauschtrinken bei Kindern und Jugendlichen stark verbreitet
Quelle: Imago

Starker Alkoholmissbrauch ist unter Jugendlichen weiterhin stark verbreitet. In Deutschland sind 2019 rund 14.500 Minderjährige wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus stationär behandelt worden. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

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Rauschtrinken: Zunahmen bei Unter-15-Jährigen

Rund 22 Prozent oder 3.200 der wegen Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelten Kinder und Jugendlichen waren jünger als 15 Jahre. Das war ein Anstieg um 8,1 Prozent gegenüber 2018. Die Zahl der jüngeren Betroffenen nahm damit zuletzt wieder zu. Die Zahl der schwer betrunken in Krankenhäusern behandelten Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 18 ging dagegen um 2,2 Prozent auf 11.200 zurück.

Die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen seien zwar rückläufig, aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende, hieß es. Im Jahr 2000 waren knapp 7.000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung. Den Höchstwert gab es seitdem 2012 mit rund 18.800 Fällen.

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11 min
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Mehr Jungen als Mädchen trinken sich in den Rausch

Jungen neigen der Statistik zufolge mehr zum Rauschtrinken als Mädchen - wobei die Unterschiede nicht gravierend sind. Im Jahr 2019 mussten rund 7.900 Jungen und junge Männer wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus, das waren 55 Prozent aller Fälle. Rund 6.500 Betroffene waren Mädchen und junge Frauen unter 18 Jahren.

Zu den Gründen, warum der Anteil der Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren im Vergleich zu anderen Altersgruppen so hoch war, gab es keine Angaben.

Auch die älteren Altersgruppen, die 2019 wegen akuten Alkoholmissbrauchs in der Klinik landen, sind in der Statistik erfasst:

  • 20- bis 24-Jährige: 8.800 Fälle
  • 40- bis 44-Jährige: 7.800 Fälle
  • 60- bis 64-Jährige: 6.200 Fälle.

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