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Gedenkfeier nach Amokfahrt - "Trier trauert, Trier leidet"

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Trauer und Entsetzen: Einen Tag nach der Amokfahrt in Trier hat die Stadt der Opfer gedacht. Was bleibt, sind nicht nur Schmerz und Wut, sondern auch die Frage nach dem Warum.

Gegen den 51-jährigen Tatverdächtigen der Amokfahrt in Trier wurde heute ein Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Er hatte mit seinem SUV fünf Menschen getötet und zahlreiche verletzt.

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Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Trier der fünf Toten der Amokfahrt von Dienstag gedacht. "Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht", sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) bei der Gedenkveranstaltung vor der Porta Nigra. Seit dem Zweiten Weltkrieg sei in der Stadt so etwas Schreckliches nicht mehr passiert.

Leibe appellierte an die Teilnehmer der Veranstaltung, die derzeit in der Stadt zu spürende Solidarität für die kommenden Wochen und Monate aufrechtzuerhalten. Zu der Gedenkveranstaltung kamen hunderte Menschen vor die Porta Nigra, die das Wahrzeichen von Trier ist.

Porta Nigra als Ort der Trauer

"Wir werden an der Porta Nigra, die seit 1800 Jahren in dieser Stadt steht, einen Trauerort einrichten“, hatte Leib noch am Abend angekündigt. Trier brauche nun einen Platz, an dem Menschen ihre Solidarität zeigen könnten.

Diesen Ort hatten die Menschen im übrigen bereits selbst gewählt, um ihrer Trauer und der Solidarität mit den Familien der Opfer Ausdruck zu verleihen. Schon am Abend flackerten an der Porta Nigra Kerzen und Teelichter.

Nichts, wirklich gar nichts, kann diese brutale und schreckliche Tat rechtfertigen.
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz

Ein 51-jähriger Mann hat gestern bei einer Amokfahrt in der Trierer Innenstadt fünf Menschen getötet. Hunderte haben heute vor der Porta Nigra den Opfern gedacht. Zum Tatmotiv ist bisher nichts bekannt, gegen den Täter wurde Haftbefehl erlassen.

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Dreyer zu Amokfahrt: Ein furchtbares Ereignis

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) legte einen Kranz nieder. "Es ist ein furchtbares Ereignis hier in dieser schönen Stadt", sagte Dreyer. Niemand habe sich vorstellen können, dass in Trier so etwas passiert. Was auch immer den Amokfahrer zu seiner Tat gebracht hat, so die Ministerpräsidentin.

Der 51-jährige Tatverdächtige soll am Dienstagnachmittag in Schlangenlinien durch die Trierer Innenstadt gefahren sein und wahllos Menschen überfahren haben.

Fünf Menschen starben, darunter ein neun Wochen altes Baby, drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren sowie ein 45 Jahre alter Mann - der Vater des getöteten Babys.

Leibe: Psychische Auffälligkeit bei Amokfahrer

Der Amokfahrer soll psychisch auffällig sein, wie Oberbürgermeister Leibe am Rande der Gedenkveranstaltung unter Berufung auf die Einschätzung der Staatsanwaltschaft sagte.

Noch am Mittwoch entscheidet ein Haftrichter über eine Untersuchungshaft oder Unterbringung des Mannes.

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Der Oberbürgermeister kündigte für Donnerstag, 13.46 Uhr, an, dass dann ganz Trier den Opfern der Amokfahrt gedenken und die Kirchenglocken der Stadt erklingen sollen - zu dieser Zeit begann die todbringende Fahrt.

Was wir über die Tat in Trier bisher wissen, erfahren Sie hier:

Fünf Tote nach Amokfahrt - Haftbefehl erlassen - Was wir zu Trier wissen 

In Trier ist ein Mann in einem Auto durch die Fußgängerzone gefahren und hat fünf Menschen getötet und vierzehn verletzt.

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