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Zyklon "Amphan" fordert mehr als 80 Opfer

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Sturm in Indien und Bangladesch - Zyklon "Amphan" fordert mehr als 80 Opfer

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Der Wirbelsturm "Amphan" peitscht mit Windgeschwindigkeiten bis zu 185 km/h über Indien und Bangladesch hinweg. Es gibt mehr als 80 Tote, Millionen müssen ihre Häuser verlassen.

Der Zyklon "Amphan" hat Teile Indiens und Bangladeschs schwer getroffen. Indiens Ministerpräsident Modi hat nun Hilfen von umgerechnet rund 120 Millionen Euro angekündigt.

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Mehr als 80 Menschen sind in Indien und Bangladesch durch den verheerenden Wirbelsturm "Amphan" ums Leben gekommen. Allein im besonders betroffenen nordostindischen Bundesstaat Westbengalen gab es mindestens 72 Tote, sagte die zuständige Regierungschefin am Donnerstag. Die Katastrophe sei größer als Corona und es brauche mehrere Tage, um das ganze Ausmaß der Schäden abzuschätzen.

Tod und Verwüstung

In Indien starb etwa ein 13-jähriges Mädchen, nachdem es im Bundesstaat Westbengalen von einem Blechdach getroffen worden war, wie lokale Medien berichteten. Im benachbarten Bundesstaat Odisha hieß es vom Katastrophenschutz, es gebe Berichte, wonach ein drei Monate altes Baby bei einem Mauereinsturz gestorben sei.

Ein Mann, der in der Nähe des Ortes lebte, an dem der Sturm am Mittwoch auf Land traf, sagte dem Fernsehsender NDTV: "Viele Gebiete sind verwüstet und es gibt keine Wasserversorgung. In unserem Dorf hat dieser schreckliche Sturm alles platt gemacht."

Mitten in der Corona-Krise wurden Indien und Bangladesch von starken Unwettern getroffen. "Amphan" hinterlässt eine Schneise der Zerstörung, mindestens 80 Menschen kamen ums Leben.

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Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 km/h

Der Sturm war laut dem indischen meteorologischen Dienst einer der schlimmsten Stürme in der Region der vergangenen 20 Jahre. Der Wind habe Geschwindigkeiten bis zu 185 km/h erreicht. Starke Winde und sintflutartige Regenfälle verwüsteten Küstendörfer und Städte, zerstörten Stromleitungen, entwurzelten Bäume und überschwemmten Häuser.

Menschen starben etwa durch zusammenbrechende Häuser oder umstürzende Bäume, wie zuständige Behörden mitteilten. In weiten Teilen der 15-Millionen-Einwohner-Stadt Kolkata in Westbengalen sei der Strom ausgefallen. Der Flughafen der Stadt war völlig überflutet.

Der gefürchtete Wirbelsturm "Amphan" hat das Festland von Indien und Bangladesch mit viel Wind und Regen erreicht Mehrere Millionen Menschen sind in Notunterkünfte geflüchtet.

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Corona-Pandemie erschwert die Evakuierung

Mehr als drei Millionen Menschen waren den Behörden zufolge in Notunterkünfte gebracht worden. Einige Menschen hätten aber trotz der Gefahr nicht ihr Zuhause verlassen wollen, da sie um Hab und Gut fürchteten. Die Corona-Pandemie macht die große Evakuierung noch schwieriger als sonst.

Indien und Bangladesch kämpfen mit immer mehr Corona-Infektionen, in beiden Ländern gilt eine Ausgangssperre. In Indien haben sich nach Aufzeichnungen der amerikanischen Johns Hopkins Universität inzwischen mehr als 112.000 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, mehr als 3.400 starben infolge der Lungenkrankheit Covid-19.

"Amphan" ist in Indien auf Land getroffen. Er ist der stärkste Tropensturm in der Region in den letzten 20 Jahren. Wie er entstanden ist.

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Klimawandel erzeugt immer stärkere Stürme

Wirbelstürme kommen im Golf von Bengalen immer wieder vor. Bei einem großen Zyklon im Jahr 1999 starben rund 10.000 Menschen. Experten gehen davon aus, dass die Intensität der Stürme in den vergangenen Jahren unter anderem wegen des Klimawandels tendenziell zugenommen hat. Die Opferzahlen waren aber in den vergangenen Jahren generell kleiner, da es inzwischen mehr Notunterkünfte und Evakuierungspläne gibt.

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