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Gerst kritisiert Naturzerstörung - Astro-Alex: "Aliens würden weiterfliegen"

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Die Erde leidet unter der Ausbeutung durch die Menschen. Das ist auch aus dem All zu sehen. Alexander Gerst versetzt sich in Außerirdische.

Astronaut Alexander Gerst. Archivbild
Astronaut Alexander Gerst. Archivbild
Quelle: Dmitri Lovetsky/AP POOL/dpa/Archivbild

Für Astronaut Alexander Gerst ist "nicht der Weltraum der besondere Ort, sondern die Erde", sagte Gerst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Im Weltraum vermisse er, was auf der Erde selbstverständlich erscheine: "Das Tröpfeln des Regens, der Geruch von gemähtem Gras oder Vogelgezwitscher".

Kritischer Blick aus dem All

Umso kritischer sieht Gerst die Menschheit und ihren Umgang mit der Erde. "Tatsächlich haben meine Kollegen und ich manchmal aus der Aussichtskuppel der ISS geschaut und uns vorgestellt, was jetzt wohl Außerirdische denken würden", so Gerst weiter.

Sie würden Wesen beobachten, die sich gegenseitig bekriegen und die Natur zerstören. Da stellt sich schon die Frage, ob diese Aliens uns als intelligentes Leben einordnen würden. Vielleicht würden sie lieber erst mal einen Planeten weiterfliegen.
Alexander Gerst

Gerst: Erde hat sich sichtbar verändert

Zwischen seinen Aufenthalten auf der Internationalen Raumstation ISS 2014 und 2018 habe sich die Erde sichtbar verändert, sagte Gerst.

"Man sah deutlich, dass die Gletscher kleiner geworden sind. Genauso war es mit dem Aralsee. Rodungsflächen im Amazonas dagegen waren gewachsen, auch Wüsten." Aber um das zu erkennen, müsse man nicht ins All fliegen, dafür gebe es auch gute wissenschaftliche Daten.

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