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Welche Ausbildung soll ich machen?

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Schulabgänger - Welche Ausbildung soll ich machen?

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Büromanagement? Einzelhandel? Glasbläserei? Für welche Ausbildung soll man sich entscheiden? Wir haben geschaut, was im vergangenen Jahr gefragt war - und was nicht.

Auszubildende in einer KFZ-Werkstatt
Es gibt viele Ausbildungsmöglichkeiten - eine Entscheidung fällt manchmal schwer.
Quelle: imago

Die drei gefragtesten Ausbildungsberufe 2019:

1. Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (26.823 Absolventen)

Was mache ich konkret:
Zu den Aufgaben gehört u.a. die Bearbeitung von Büro- und Geschäftsprozessen. Weiterhin koordiniert man kaufmännische Vorgänge wie Rechnungslegung und die Überwachung von Zahlungen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Kommunikation und Kooperation mit externen und internen Partnern.

Was muss ich dafür mitbringen:
Man sollte Interesse an organisatorischen und kaufmännisch-verwaltenden Tätigkeiten sowie Freude am Umgang mit Personal oder Kunden bzw. Bürgern.

Welche Zukunftsaussichten hat man:
Relativ krisensicher sind insbesondere Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst.

2. Kraftfahrzeugmechatroniker*In (22.803 Absolventen)

Was mache ich konkret:
Zu den Aufgaben gehört unter anderem, Fehler und Störungen an Fahrzeugen zu diagnostizieren. Auferdem führt man Service- und Wartungsarbeiten durch oder misst und prüft Systeme.

Welche Zukunftsaussichten hat man:
Die Ausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/-in bietet gute berufliche Perspektiven.

3. Kaufmann/-frau im Einzelhandel (22.764 Absolventen)

Was mache ich konkret:
Zu den Aufgaben gehört unter anderem das Anbieten und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen sowie das Informieren und Beraten der Kunden. Hinzu kommen unter anderem das Bedienen und Abrechnen der Kasse, das Mitwirken bei der Sortimentsgestaltung sowie das Platzieren und Präsentieren von Waren im Verkaufsraum.

Was muss ich dafür mitbringen:
Interesse am Umgang mit Menschen, grundsätzliches Verständnis für Zahlen und Interesse am Sortiment des Ausbildungsbetriebes.

Welche Zukunftsaussichten hat man:
Karrierechancen bieten im Einzelhandel nach der Ausbildung zahlreiche Fortbildungen. Zudem besteht die Möglichkeit ein Studium beispielsweise im Bereich der Betriebswirtschaft anzuschließen.

Im Video: Warum viele moderne Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben

Gerade in technischen Berufen werden händeringend Nachwuchskräfte gesucht.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Die drei am wenigsten gefragten Ausbildungsberufe 2019:

Glasbläser (drei Absolventen)

Was macht man konkret:
Es gibt die Fachrichtungen Glasgestaltung, Christbaumschmuck und Kunstaugen. Je nach Fachrichtung gehört zu den Aufgaben das Fertigen von Tierplastiken, das Fertigen von Christbaumschmuck, Vasen und Ziergläsern sowie das Fertigen von unterschiedlichen Kunstglasprodukten durch Blasen und Modellieren.

Welche Zukunftsaussichten hat man:
Es handelt sich um einen hochspezialisierten "Nischenberuf". Da viele Glasbläser in den letzten Jahren in Rente gegangen sind bzw. in Rente gehen werden, finden ausgebildete Glasbläser relativ gut eine Arbeitsstelle nach der Ausbildung.

Handzuginstrumentenmacher (drei Absolventen)

Was macht man konkret:
Zu den Aufgaben gehört das Herstellen und Reparieren von Handzuginstrumenten, insbesondere von Akkordeons, genauso wie das Stimmen der Instrumente sowie das Durchführen der musikalischen, technischen und optischen Endkontrollen.

Welche Zukunftsaussichten hat man:
Gelernte Handzuginstrumentenmacher/-innen können sich selbstständig machen und als Reparateur arbeiten sowie im Fachhandel tätig sein. Da es sich auch hier um einen "Nischenberuf" handelt, gibt es nur wenige Stellen, jedoch auch nur wenige Fachleute mit diesem spezialisierten Know-how.

3. Werkgehilfe Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhren (drei Absolventen)

Was macht man konkret:
Werkgehilfen/-gehilfinnen sind in den Bereichen Verwaltung und Einkauf kaufmännisch tätig. Sie wählen Werkstoffe aus, bestellen, beurteilen und verwalten diese. Sie legen Arbeitsgänge fest, geben Arbeitsaufträge an die Mitarbeitenden der Fertigung und teilen Werkstoffe entsprechend der Produktionsschritte zu.

Welche Zukunftsaussichten hat man:
Für die wenigen Auszubildenden in diesem Beruf sind die beruflichen Perspektiven gut, da eine gewisse Nachfrage aus Sicht der Betriebe - wenn auch auf einem eher niedrigen Niveau - besteht.

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