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Simulation durch Internet-Tool - Meeresspiegel-Anstieg bedroht Australien

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Der Anstieg des Meeresspiegels könnte einem neuen Internet-Tool zufolge düstere Folgen für Australiens Küstenregionen haben. Einige berühmte Strände könnten bis 2100 verschwinden.

Menschen spazieren am Manly Strand in Sydney. Archivbild
Menschen spazieren am Manly Strand in Sydney. Archivbild
Quelle: Bianca De Marchi/AAP/dpa

Durch den Anstieg der Meeresspiegel könnten mehrere berühmte Orte in Australien bis 2100 im Wasser verschwinden. Dieses düstere Szenario malen neue interaktive Karten des Tools "Coastal Risk Australia", das von zwei australischen Unternehmen entwickelt wurde und das Benutzern ermöglicht, die Auswirkungen des Klimawandels auf Küstenregionen zu simulieren.

Meeresspiegel soll um 84 Zentimeter steigen

Schwer betroffen wären etwa bekannte Strände wie das Surfrevier Manly in Sydney und Byron Bay im Norden des Bundesstaates New South Wales. Auch Touristenhotspots wie Noosa und Cairns in der tropischen Region Queensland oder Hindmarsh Island in Südaustralien könnten überflutet werden.

Die Karten basieren auf Zahlen des Weltklimarates IPCC, die einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel von 84 Zentimetern bis zum Ende des Jahrhunderts vorhersagen, falls der Ausstoß der Treibhausgase wie bisher weiter stark zunimmt.

Das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" hat in der Arktis Daten gesammelt. Ein Ergebnis: Meeresströmungen aus dem Atlantik werden immer wärmer und reduzieren das Polareis.

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Australien besonders von Hitzewellen betroffen

Greenpeace hatte im Mai gewarnt, dass auch andere Gebiete auf der Südhalbkugel der Eisschmelze an den Polarkappen zum Opfer fallen könnten: "Viele Inseln wie zum Beispiel die flachen Südseeatolle könnten schon in 50 bis 100 Jahren überflutet sein", hieß es.

Jedoch hat kaum ein anderer Staat in den vergangenen Jahren so unter den Folgen der Erderwärmung gelitten wie Australien: Immer wieder kommt es zu Dürren, Hitzewellen, Überflutungen und Korallenbleichen im Great Barrier Reef. Von August 2019 bis März 2020 verwüsteten verheerende Buschbrände mehr als zwölf Millionen Hektar Land.

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