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Vorläufige Bilanz der DLRG : Etwas mehr Badetote als vergangenen Sommer

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Vor allem in den heißen Monaten kommt es immer wieder zu tödlichen Badeunfällen. In diesem Sommer stiegt die Zahl im Vorjahresvergleich leicht an.

Eine Notrufsäule der DLRG. Archivbild
Eine Notrufsäule der DLRG. Archivbild
Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Zahl der tödlichen Badeunfälle ist in diesem Sommer im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Mindestens 116 Menschen verunglückten im Juni und Juli beim Baden, wie aus einer vorläufigen Bilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervorgeht. Im vergangenen Jahr ertranken im gleichen Zeitraum bis zum Stichtag am 21. Juli 95 Menschen.

"Zahl der Ertrunkenen meist wetterabhängig"

Nach Angaben der DLRG ging die Zahl der Badetoten in den ersten sieben Monaten im Vergleich zum Vorjahr allerdings leicht zurück. Insgesamt ertranken mindestens 184 Menschen, acht weniger als 2020. "Die Zahl der Ertrunkenen ist zumeist sehr wetterabhängig , erklärte DLRG-Präsident Achim Haag.

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Die Meisten ertrinken in Seen

Die meisten tödlichen Badeunfälle ereigneten sich erneut in Bayern. Dort gab es im bisherigen Jahr 29 Badetote, fünf weniger als 2020. Danach folgten Baden-Württemberg mit 23 Badetoten (einer weniger) und Mecklenburg-Vorpommern mit 21 (12 mehr).

Mehr als 75 Prozent der Ertrunkenen in Deutschland starben in Seen und Flüssen. 79 Prozent waren Männer. Hauptgründe für das Ertrinken: unbewachtes Baden, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Alkoholeinfluss.

Ein Mitglied der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) beobachtet die Boote auf dem Wannsee.

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