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Nach Todesschuss bei Dreh - Weitere Klage gegen Alec Baldwin

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Nach den tödlichen Schüssen am Set ist eine weitere Klage gegen Schauspieler Baldwin eingereicht worden. Skript-Aufsehein Mitchell prangert zu lockere Sicherheitsvorkehrungen an.

Schauspieler Alec Baldwin. Archivbild
Schauspieler Alec Baldwin. Archivbild
Quelle: Seth Wenig/AP/dpa/Archivbild

Nach dem tödlichen Schuss bei einem Western-Dreh kommt auf Hollywood-Star Alec Baldwin und andere Beteiligte eine weitere Klage zu. Die Skript-Aufseherin Mamie Mitchell, die bei dem Western "Rust" mitarbeitete, hat am Mittwoch in Los Angeles eine Klage eingereicht.

Sicherheitsvorkehrungen missachtet

Bei einer Pressekonferenz mit der Star-Anwältin Gloria Allred beschrieb Mitchell unter Tränen den Schock am Set nach dem Pistolenschuss, der von Schauspieler Baldwin abgegeben wurde und eine Kamerafrau tödlich verletzte. Mitchell hatte kurz danach per Notruf den Rettungsdienst alarmiert.

Laut der Klage seien am Set viele Sicherheitsvorkehrungen missachtet worden. Unter keinen Umständen hätte scharfe Munition am Drehort sein dürfen. Baldwin habe es unterlassen, selber zu prüfen, ob die angereichte Waffe ungefährlich war.

Der tödliche Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins bei einem Dreh mit Alec Baldwin wühlt nicht nur Hollywood auf. Ein Überblick, was passiert ist.

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Allred: Baldwin spielte "Russisches Roulette"

Allred warf dem Star fahrlässiges Verhalten vor. Baldwin habe "Russisches Roulette" gespielt, als er die Waffe bediente, ohne sie zuvor zu prüfen. Zudem habe die Szene, als der Schuss fiel, gar nicht von ihm verlangt, den Abzug zu bedienen, sagte die Anwältin.

Ihre Mandantin habe sich in der Schusslinie befunden. Der traumatische Vorfall habe bei ihr "körperlichen und emotionalen Schaden" ausgelöst. Mitchell sei nun nicht mehr in der Lage ihren langjährigen Beruf auszuüben. Die Klägerin verlangt Schadenersatz in nicht genannter Höhe.

Regieassistent David Halls

Unglück bei Baldwin-Film - Regieassistent "erschüttert und traurig" 

Er sei "erschüttert und traurig": Erstmals äußert sich der Regieassistent David Halls zu dem tödlichen Schuss am Set des Alec-Baldwin-Films. Er selbst hatte die Waffe bereitgelegt.

Bereits Klage von anderem Crew-Mitglied

Vorige Woche hatte der Beleuchter Serge Svetnoy gegen Hauptdarsteller und Produzent Baldwin und andere Mitarbeiter Klage mit dem Vorwurf von fahrlässigem Verhalten eingereicht.

Bei dem Dreh auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) wurde am 21. Oktober Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins (42) tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza (48) an der Schulter getroffen. 

Baldwin (63) hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Die Polizei prüft derzeit, wie es dazu kommen konnte.

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