ZDFheute

300 Kilogramm Imidazol in den Rhein geflossen

Sie sind hier:

BASF in Ludwigshafen - 300 Kilogramm Imidazol in den Rhein geflossen

Datum:

Etwa 300 Kilogramm der Chemikalie Imidazol sind bei der BASF in Ludwigshafen in den Rhein geflossen. Die Ursache für den Vorfall ist noch unklar.

Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen.
BASF-Industrieanlagen in Ludwigshafen: 300 Kilogramm des Stoffs Imidazol sind ausgetreten.
Quelle: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Beim Ludwigshafener BASF-Werk sind etwa 300 Kilogramm der Chemikalie Imidazol in den Rhein geflossen. Im Auslauf der Kläranlage der BASF seien erhöhte Konzentrationen des Stoffes feststellbar, teilte der Konzern mit.

Ursache für den Imidazol-Austritt unklar

Die Chemikalie Imidazol ist ein Ausgangsstoff für Pharma- und Kosmetikprodukte und laut BASF als "deutlich wassergefährdend" eingestuft. Das Unternehmen geht aber nicht davon aus, dass der aktuelle Vorfall Organismen im Wasser gefährde.

Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen.
BASF

Experten seien vor Ort, um die genaue Ursache für die Emission zu ermitteln, so das Unternehmen. Die Anlage zur Produktion des Stoffes wurde "vorsorglich" abgestellt. Die zuständigen Behörden seien informiert worden.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.