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Rückgang bei Einfamilienhäusern : Zahl der Baugenehmigungen sinkt

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Die Zahl der Baugenehmigungen ist in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres gesunken - vor allem bei Einfamilienhäusern. Grund sind Lieferengpässe und steigende Bauzinsen.

 

Das Ziel der Bundesregierung lautet, jährlich 400.000 Wohnungen zu bauen. Laut Bauministerin Geywitz gibt es auch genügend Bauland. Allerdings fehlt es an Handwerkern und Material.

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Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres gesunken. Insgesamt bewilligten die Behörden von Januar bis Mai den Neu- und Umbau von 155.347 Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Das waren 1,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Mai wurde ein Minus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet.

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Mehr Bewilligungen für Mehrfamilienhäuser

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Mai insgesamt 135.133 Wohnungen genehmigt und damit 1,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein deutliches Minus von 17,8 Prozent auf 34.809 gab es bei Einfamilienhäusern.

Bei den Zweifamilienhäusern legte die Zahl genehmigter Wohnungen hingegen um 2,1 Prozent auf 14.076 zu. Bei Mehrfamilienhäusern wurde ein Anstieg um 9,1 Prozent auf 83.308 bewilligte Wohnungen verzeichnet.

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Materialmangel und Lieferengpässe

Die Zahl der Baugenehmigungen ist mit Blick auf die Wohnungsnot in vielen Städten ein wichtiger Indikator. Die Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP will dafür sorgen, dass pro Jahr 400.000 Wohnungen gebaut werden.

Das Ziel der Bundesregierung lautet, jährlich 400.000 Wohnungen zu bauen. Laut Bauministerin Geywitz gibt es auch genügend Bauland. Allerdings fehlt es an Handwerkern und Material.

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Allerdings klagen die Baufirmen auch als Folge des russisches Einmarsches in die Ukraine zunehmend über Materialmangel. Stahl, Dämmstoffe, Ziegelsteine: Die Lieferengpässe auf deutschen Baustellen sind so groß wie selten.

Diese Engpässe bilden sich nur langsam zurück. Dabei kommt es teils zu rasanten Preisanstiegen infolge der Knappheit.
Ifo-Experte Felix Leiss

Auch die hohen Energiepreise wirkten preistreibend bei vielen Baustoffen. Derzeit werden auch ungewöhnlich viele Projekte storniert: Genehmigte Wohnungen werden zunächst nicht gebaut, weil Handwerker und Baufirmen wegen großer Nachfrage keine Kapazitäten haben.

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