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Vornamen im Jahr 2020 - Emilia und Noah am beliebtesten

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Bei den Vornamen war 2020 vor allem bei den Mädchen wenig Bewegung. Eine Überraschung gibt es dann aber doch - und das gleich in vier Schreibweisen.

"Emilia" und "Noah" steht in Kinderschrift auf zwei bunt gestalteten Papieren
Emilia rückt bei den beliebtesten Vornamen von Platz vier im Vorjahr an die Spitze, während Noah schon 2019 bei den Jungs führte.
Quelle: dpa

1,54 Prozent der 2020 geborenen Mädchen wurden "Emilia" genannt - damit ist der aus der Antike stammende Name von 2019 Platz vier auf den ersten Platz geklettert. Gefolgt wird er von den Siegern 2019 - "Hanna/Hannah" - und "Emma". Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) heute mitgeteilt.

"Matteo" steigt neun Plätze auf

Bei den Jungen bleibt "Noah" der beliebteste Name, gefolgt von "Paul" und "Leon", die ebenfalls im Jahr 2019 schon oben auf der Liste standen. Die eigentliche Überraschung folge auf Platz vier mit "Matteo" in vier Schreibweisen, der sich neun Ränge von Platz 13 nach vorn katapultiert hat, schreibt die GfdS. Solche Sprünge seien in den letzten Jahren selten gewesen. 

Während bei den Mädchen nach wie vor wenig Bewegung und viel lautliche Monotonie herrsche, seien die Jungennamen dynamischer und lautlich viel unterschiedlicher, berichtet die GfdS. Die Mädchennamen enden mittlerweile ausnahmslos auf "a".

Mehr Aussagen ließen sich mit Blick auf die Top 20 treffen: Hier bildeten sich sogenannte Cluster (Klangmuster) heraus, die sich um "Matteo" scharen wie "Mathilda" und "Theo". 

Immer weniger Kinder tragen Top-10-Namen

In absoluten Zahlen seien die Unterschiede aber nicht allzu groß, da immer weniger Neugeborene einen Namen aus den Top Ten tragen, teilt die GfdS mit. Zwischen "Emilia" und "Hanna" besteht nur eine Differenz von 110 Neugeborenen, zu "Emma" auf Platz drei sogar nur von 44.

Auf den restlichen Plätzen sei nicht viel Bewegung - die zeigt sich eher mit Blick auf die Ränge 11 bis 20: Hier ist "Mathilda" von Platz 20 auf 16 vorgerückt. Bei den Jungen führt "Noah" weiterhin die Liste an, gefolgt von "Leon" und "Paul". Hier sind die absoluten Differenzen höher: Zwischen Platz eins und zwei liegen 340 Neugeborene, zwischen Platz zwei und drei immerhin 238.

Die Auswertung der GfdS beruht auf Daten aus über 700 Standesämtern und deckt knapp 90 Prozent aller 2020 vergebenen Vornamen ab.

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