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"Zur Beobachtung und Erholung" - Queen-Gemahl Philip "vorsorglich" im Hospital

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Prinz Philip ist erneut im Krankenhaus - aber nicht wegen Corona. Der 99-jährige Ehemann von Queen Elizabeth II. solle dort zur "Beobachtung und Erholung" bleiben, so der Palast.

Archiv: Prinz Philip am 13.06.2017
Prinz Philip ist mal wieder ins Krankenhaus eingeliefert worden - aber wohl nicht wegen Corona.
Quelle: dpa

Prinz Philip ist wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus in London eingeliefert worden.

Der 99 Jahre alte Ehemann von Königin Elizabeth II. sei am Dienstagabend in die Klinik King Edward VII. gebracht worden und solle dort ein paar Tage zur "Beobachtung und Erholung" bleiben, teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit. Laut einer Quelle aus dem Königshaus habe sein Aufenthalt "nichts mit Corona zu tun".

Queen und Ehemann gegen Corona geimpft

Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich Prinz Philip weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Mittlerweile steht sein 100. Geburtstag am 10. Juni bevor.

Sein eigene Karriere gab er auf, als seine Frau Königin von Großbritannien wurde: Prinz Philip ist der Mann an der Seite der Queen.

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Obwohl gesundheitliche Fragen bei den Royals traditionell möglichst privat bleiben, entschied sich der Palast im Januar, die ersten Corona-Impfungen des Paares öffentlich zu machen - offenbar um Spekulationen einen Riegel vorzuschieben, und womöglich auch, um die Impfbereitschaft zu erhöhen.

Immer wieder gesundheitliche Probleme

Philip hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Kurz vor Weihnachten 2019 kam er als "Vorsichtsmaßnahme" ins Krankenhaus, konnte es jedoch rechtzeitig vor dem Fest wieder verlassen.

Im April 2018 war ihm in einer Klinik ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Auch wegen verschiedener Infektionen musste Philip in den vergangenen Jahren ins Krankenhaus. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden.

In der "majestätischen Bubble"

Wegen seiner Vorerkrankungen und des hohen Alters galt Prinz Philip - aber auch die Queen selbst - in der Pandemie als besonders gefährdet. Das übliche Hofpersonal, das die Royals versorgt, wurde daher auf die sogenannte "majestätische Bubble" reduziert, für die besonders strenge Schutzvorkehrungen gelten.

Die Queen nahm, außer im Sommer, kaum noch öffentliche Auftritte vor Ort wahr. Stattdessen verbrachte das Paar ungewöhnlich viel Zeit zusammen, abgeschirmt auf Schloss Windsor in der Nähe von London.

Vor der Corona-Zeit verbrachte Prinz Philip in den vergangenen Jahren oft viele Monate im beschaulichen, ostenglischen Sandringham, fernab des Buckingham-Palastes und der Dauerbeobachtung der Hauptstadtpresse.

[Wie Prinz Philip in Rente ging, sehen Sie in diesem Video:]

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