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Unerlaubte Proteste mit Hunderten Teilnehmern

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1. Mai in Berlin und Hamburg - Unerlaubte Proteste mit Hunderten Teilnehmern

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Demonstrationszüge sind in der Corona-Krise verboten. Trotzdem gingen vor allem in Berlin und Hamburg Hunderte auf die Straße. Es kam zu Ausschreitungen und Festnahmen.

Rund tausend Demonstranten haben sich in Berlin zu unerlaubten Kundgebungen zum 1. Mai versammelt. Abstandsregelungen wurden missachtet, mehrere Personen festgenommen.

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Nach Aufrufen linker Gruppen sind in Berlin am Abend des 1. Mai trotz der Corona-Beschränkungen Hunderte Menschen unerlaubt durch Kreuzberg gezogen. Die alljährliche "Revolutionäre 1. Mai-Demonstration" gegen den Kapitalismus, die oft Ausgangspunkt von Auseinandersetzungen mit der Polizei war, fiel wegen der Pandemie aus. Im Internet war aber zu spontanen Protesten aufgerufen worden.

Wegen der Corona-Pandemie haben die Gewerkschaften auf die traditionellen Kundgebungen am 1. Mai verzichtet. Stattdessen fand der Tag der Arbeit im Internet statt.

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Nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten. Vereinzelt flogen Flaschen und Steine, Einsatzkräfte wurden verletzt, wie die Polizei twitterte.

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In den 80er- und 90er-Jahren lieferten sich Tausende aus der linken Szene am 1. Mai in Kreuzberg Straßenschlachten mit der Polizei. In späteren Jahren gab es stundenlange Demonstrationen, gefolgt von einem kurzen Anrennen gegen die Staatsmacht. Zuletzt dämmten Straßenpartys die Gewalt ein.

Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

Die Polizei war am Freitag mit einem Großaufgebot von 5.000 Kräften in Berlin im Einsatz. Genehmigt waren laut Innensenator in der Stadt 27 Versammlungen mit jeweils bis zu 20 Teilnehmern. Im Bezirk Kreuzberg waren mehr als 1.000 Demonstranten dicht an dicht auf Straßen und Plätzen unterwegs. Nach Angaben von Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik gab es bislang 50 Festnahmen.

Im linksalternativen Leipziger Stadtteil Connewitz demonstrierten am 1. Mai mehrere hundert Menschen, nach ersten Schätzungen der Polizei mehr als 200. Die Initiative #NichtaufunseremRücken hatte dazu aufgerufen. Die Demonstranten waren mit Mundschutz "vermummt". Das Ordnungsamt hatte dem spontan zugestimmt, so eine Polizeisprecherin. Nach Angaben der Polizei verlief der Aufzug friedlich.

Auch auf der Reeperbahn war schnell wieder Ruhe

Mit einem Wasserwerfer löste die Polizei am späten Freitagabend im Hamburger Schanzenviertel eine nicht genehmigte Versammlung linker Demonstranten auf. Zuvor seien die Beamten mit Gegenständen beworfen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Zudem hätten die Demonstranten Mülltonnen auf die Straße gezogen und Pyrotechnik gezündet. Polizisten rückten schließlich vor und räumten das Schulterblatt vor dem linksautonomen Zentrum Rote Flora.

Zuvor war eine linke Demo mit rund 350 Personen auf der Reeperbahn von der Polizei aufgelöst worden. In einer Seitenstraße der Reeperbahn seien Polizisten zudem von einer rund 20-köpfigen Gruppe mit Pfefferspray angegriffen worden. Drei Beamte hätten Augenreizungen erlitten, die Angreifer seien entkommen. Kurze Zeit später sei in der Nähe des Fischmarkts der Geldautomat einer Bankfiliale mit Bodenplatten beworfen worden. Vier Tatverdächtige seien festgenommen worden, so eine Polzeisprecherin.

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