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Gewalt bei Protesten gegen Hausräumung

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Haus "Liebig 34" in Berlin - Gewalt bei Protesten gegen Hausräumung

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Nach der Räumung des Hauses "Liebig 34" haben Demonstranten in Berlin bis in die Nacht gewaltsam protestiert. Randalierer zündeten Autos an und warfen Steine auf Polizisten.

Demonstranten zünden bei einer Demonstration gegen die Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34" Pyrotechnik am 09.10.2020.
Demonstranten zündeten bei der Demonstration gegen die Räumung von "Liebig 34" Pyrotechnik.
Quelle: dpa

Bei einer Demonstration gegen die Räumung des Hauses "Liebig 34" ist es in Berlin-Mitte zu Gewaltausbrüchen gekommen.

Randalierer warfen bis in die Nacht hinein Feuerwerkskörper, Flaschen und Steine gezielt auf Einsatzkräfte, wie die Polizei auf Twitter schrieb.

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In der Nähe des Hackeschen Marktes in Berlin-Mitte wurden Steine in mehrere Schaufenster geworfen. Mehrere Autos wurden angezündet.

Berlins Innensenator verurteilt die Gewalt

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) reagierte empört. "Ich verurteile die blinde Gewalt aufs Schärfste", sagte Geisel laut einem Tweet der Innenverwaltung. "Wer Scheiben einschlägt und Autos anzündet, hat sich aus der politischen Diskussion verabschiedet."

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Symbol der linksradikalen Szene

Das Haus "Liebig 34" in Berlin-Friedrichshain - ein Symbol der linksradikalen Szene, um das lange heftig gestritten wurde - war am Freitagmorgen unter Protest geräumt worden.

Seit der Wende ist das Haus "Liebig 34" im Berliner Bezirk Friedrichshain besetzt. Der Verfassungsschutzbericht sieht in "Liebig 34" ein Zentrum für Linksextremismus. Unter großem Polizeieinsatz wurde es geräumt.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Am Abend zogen die Teilnehmer der Demonstration mit Sprechchören bei Regen durch Berlin, die Stimmung war aggressiv. Es kam zu Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstranten. Festnahmen wurden beobachtet. Zu Beginn der Versammlung wurde der Protestzug immer wieder gestoppt.

Die zweite Hälfte der Demonstration verlief dann vergleichsweise zügig und friedlicher. Nach Einschätzung von Beobachtern vor Ort nahmen mehr als Tausend Menschen an der Demonstration teil.

Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Als der Demonstrationszug am Hausprojekt "Linie 206" vorbeikam, wurde auf dem Dach ein Feuerwerk gezündet. Aus dem Haus heraus gab es Solidaritätsbekundungen.

Eine Gruppe von etwa 20 Randalierern sonderte sich an der Steinstaße von der Demonstration ab und zerstörte gezielt Schaufenster und Autoscheiben. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die Beamten hatten sich auf einen größeren Einsatz vorbereitet: Bereits in den Nächten vor der Räumung war es zu Gewaltausbrüchen gekommen.

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