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Wahre Verbrechen - Mord im Büro

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Doris K. sitzt an ihrem Schreibtisch, als plötzlich zwei Männer in ihr Büro stürmen. Einer von ihnen schießt der 54-Jährigen direkt ins Gesicht.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
9 min
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Die 54-jährige Doris K. lebt ein völlig unbescholtenes, beschauliches Leben. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie als Buchhalterin in einem Autohaus. Im Februar 1993, am ersten Tag nach ihrem Urlaub, stürmen zwei Männer das Büro der Frau.

Bild aus der Polizeiakte zeigt die Tatwaffe: Eine abgesägte Schrotflinte
Die Tatwaffe haben die Täter am Tatort zurückgelassen.

Einer von ihnen zieht eine abgesägte Schrotflinte und schießt Doris K. mitten ins Gesicht. Wenig später stirbt Doris K. im Krankenhaus an ihren unzähligen Verletzungen. Ihre Kollegen stehen unter Schock. Sie können nicht fassen, was sich im Büro vor ihren Augen abgespielt hat. Ihre Aussagen zum Tatgeschehen sind äußerst unterschiedlich.

Wir hatten eine Reihe von Zeugen zu vernehmen, alles Angestellte des Autohauses, die teils sehr unterschiedliche Angaben zumindest zu dem Schützen machen konnten.
Thomas Kasbaum, Ermittler

Trotzdem erstellen die Beamten aufgrund der Aussagen ein Phantombild des Todesschützen. Warum der Täter die Tatwaffe am Tatort liegen lässt, ist unklar. Sie wird in der Kriminaltechnik untersucht. Die Ermittler erhoffen sich so Hinweise auf den Schützen.

Was verrät die Tatwaffe über den Schützen?

Doch die Angaben über den Waffenbesitzer stellen sich als falsch heraus. Außerdem können an der Schrotflinte auch keine Fingerabdrücke festgestellt werden. Die Spur verläuft für die Beamten ins Leere.

Zeichnung aus der Polizeiakte zeigt ein Phantombild eines der Täter
Auch das Phantombild bringt die Ermittler nicht weiter - obwohl oder gerade weil es viele Details enthält.

Auch die Spurensuche am Tatort gestaltet sich extrem schwierig. Hauptkommissar Thomas Kasbaum und seine Kollegen haben es mit einem komplizierten Tatort zu tun, da hier sowohl mehrere Angestellte als auch Kunden täglich ein- und ausgehen und so tausende Spuren legen.

Ermittler Kasbaum und sein Team können sich einfach nicht erklären, warum eine unbescholtene Frau skrupellos hingerichtet wurde. Sie treten auf der Stelle und fassen den Beschluss, eine Belohnung für Hinweise im Mordfall Doris K. auszusetzen. Sage und schreibe 100.000 DM werden ausgelobt. Wird das bei der Ermittlung des Schützen oder der Täter helfen?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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